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Oculus Rift: Abgelaufenes Zertifikat setzt VR-Brillen außer Gefecht

Zurück in der Realität: Die Oculus Rift VR-Brille startet momentan nur mit einer Fehlermeldung und ist damit unbrauchbar. Schuld daran ist ein abgelaufenes Zertifikat. Der Hersteller arbeitet an einer Lösung – doch die ist komplizierter als gedacht.

Oculus Rift

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(Bild: dpa, Oculus VR)

Oculus Rift VR-Brillen melden sich seit Dienstagmittag beim Start mit einer Fehlermeldung und können nicht mehr bestimmungsgemäß benutzt werden. Wie Nate Mitchell, Mitgründer und Vizepräsident der Herstellerfirma Oculus VR über Reddit bekannt gegeben hat, ist ein abgelaufenes Zertifikat der Oculus Runtime Services in der OculusAppFramework.dll ursächlich. Die Hardware der Oculus Rift ist aber nicht betroffen.

Zur Stunde arbeitet das Oculus-Team an einen Fix. Bis er fertig ist, kann es aber noch etwas dauern. Nach Angaben des Supports sei von dem Problem ein Standardpfad für das Software-Update betroffen, sodass ein Update möglicherweise nicht über die Update-Funktion ausgeliefert werden kann. Das Team prüfe deshalb alle Möglichkeiten, um eine schnelle Lösung zu finden.

Benutzer der Oculus Rift machen derweil ihren Ärger im Support-Forum Luft. Sie bemängeln, dass die Bereitstellung eines Updates zu lange dauere. Ohne ein Update dürfte sich das Problem aber nicht lösen lassen. Einzelne Benutzer berichten, dass das Zurücksetzen der System-Uhr auf ein Datum vor dem Ablauf des Zertifikates geholfen haben soll, bei anderen Benutzern soll das nicht funktioniert haben. Warum der Hersteller übersehen hat, dass das Zertifikat ausläuft, ist derzeit nicht bekannt.

[Update v. 08.03.2018, 09:54 Uhr]: Oculus hat jetzt ein Update herausgebracht, das das Problem beheben soll. Der Fix muss per Hand eingespielt werden und wird nicht über die automatische Update-Funktion ausgeliefert. (olb)

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