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Offener Standardisierungsprozeß für Java gefordert

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Führende Hersteller von integrierten Echtzeitsystemen haben sich zur Real-Time Java Working Group zusammengeschlossen. Unter den derzeit 15 Mitgliedern befinden sich so namhafte Firmen wie Siemens und Hewlett-Packard. Sie wollen einen offenen und herstellerunabhängigen Prozeß zur Integration von echtzeitspezifischen Erweiterungen der Programmiersprache Java initiieren.

Ziel der Gruppe sei es, der besten Technologie zur Marktreife zu verhelfen, und nicht derjenigen, die einem einzelnen Hersteller am meisten nütze. Der derzeitige Prozeß zur Erweiterung von Java sei nicht ausreichend offen und herstellerunabhängig. Er erlaube es vielmehr Sun Microsystems, dem Entwickler von Java, Entscheidungen zugunsten seiner Produkte durchzudrücken. Diese Dominanz nehme Neuentwicklungen die Chance, sich über ihre technischen Vorzüge durchzusetzen, so die Arbeitsgruppe in einer Pressemitteilung.

Sun gehört der Vereinigung noch nicht an, wurde aber zur Mitarbeit eingeladen. Interessanterweise ist Microsoft ein Gremiumsmitglied, ein Unternehmen, das nicht gerade für offene und herstellerunabhängige Vorgehensweisen bekannt ist. (adb)

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