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Olympische Datenflut: Die Mobilfunknetze im Wettkampfgelände

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Olympia ist nicht nur für Sportler ein Leistungstest, sondern auch für die Mobilfunk-Netze im Londoner Wettkampfgelände. Die britischen Provider sehen sich aber gut gerüstet, wie die BBC berichtet. Der Anspruch der Organisatoren ist dem Bericht zufolge überaus hoch: Auch zu den Spitzenzeiten, wenn 200.000 bis 300.000 Leute im olympischen Park unterwegs sind, soll jeder Anrufe tätigen, Textnachrichten senden, im Netz surfen oder auf sozialen Netzwerken posten können. Dreißig Mobilfunk-Masten sollen deshalb in dem rund zwei Millionen Quadratmeter großen Areal aufgestellt worden sein, 14 davon innerhalb der Stadien und anderen Gebäuden.

Um auch die Belastung der 3G-Netze zu verringern, hat der offizielle Technologiepartner BT laut BBC zudem 1000 WLAN-Hotspots im Olympia Park eingerichtet. Je nach Provider haben Besucher kostenlosen Zugang oder müssen sich mit Minutentarifen einkaufen. Gäste aus dem Ausland sollen mit 28 britischen Pfund (derzeit rund 36 Euro) für 500 Minuten zur Kasse gebeten werden. Das Aufspannen eigener Hotspots mit mobilen Geräten soll den Besuchern dabei untersagt sein. Ingesamt geht BT geht davon aus, ein Datenaufkommen von 1,7 Gigabit pro Sekunde handhaben zu können.

Damit Netzengpässe nicht die offizielle Kommunikation beeinträchtigen, soll die britische Regulierungsbehörde Ofcom zudem zahlreiche Frequenzbereiche freigegeben haben – reserviert für die drahtlose Kommunikation von Organisatoren, Athleten, Rettungsdiensten und Berichterstattern. Einige der Frequenzen wurden dabei laut Bericht vom britischen Verteidigungsministerium zur Verfügung gestellt.

Siehe dazu auch:

  • Olymp der IT. Die Technik hinter den Olympischen Sommerspielen von London.