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OnePlus 6: Top-Hardware und Display-Notch bestätigt

Die komplette Produktpräsentation des OnePlus 6 steht zwar noch aus, schon jetzt gibt es aber offizielle Infos. Die Hardware stammt erwartungsgemäß aus dem obersten Regal – umstrittener ist da der Display-Notch.

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OnePlus 6: Top-Hardware und Display-Notch bestätigt

Dieses Foto hat OnePlus an The Verge geschickt – es zeigt den Notch beim kommenden OnePlus 6.

(Bild: OnePlus/ The Verge )

Smartphone-Hersteller OnePlus überlässt das Feld in der heiteren Vor-Präsentationsphase des OnePlus 6 nicht den Leakern, sondern mischt einfach selbst fröhlich mit. Die wichtigsten Hardware-Details des kommenden OnePlus 6 hat OnePlus-Chef Pete Lau nun höchstpersönlich im offiziellen Forum verkündet. Das OnePlus 6 kommt mit einem Snapdragon 845, 8 GByte RAM und 256 GByte internem Speicher in den Handel. Ein Smartphone mit stärkerer Hardware gibt es im Moment nicht.

Bei der genannten Hardware-Konfiguration dürfte es sich um das Spitzenmodell handeln. Eine günstigere Fassung mit reduziertem Flash-Speicher und möglicherweise nur 6 GByte RAM wird zwar nicht bestätigt, ist aber denkbar.

Während das OnePlus 6 zumindest im Blick auf die Hardware über alle Zweifel erhaben sein wird, sorgt eine andere Design-Entscheidung für Kontroversen. Das OnePlus 6 wird mit einem Display-Notch entworfen, wie man ihn von Apples iPhone X kennt. Das Unternehmen hat ein erstes Foto des Displays an das US-amerikanische Technikmagazin The Verge geschickt, auf dem der Notch des OnePlus 6 zu sehen ist.

Der Trend bei Smartphones geht zu immer kleiner werdenden Display-Rändern. Die Einkerbung am oberen Display-Rand ist die aktuell konsequenteste Fortsetzung dieses Design-Gedanken. Komplett kann man den Rand an der Handy-Vorderseite nicht abschaffen, irgendwo müssen schließlich Sensoren und die Selfie-Kamera unterkommen. Bei den meisten Smartphones sind diese Elemente über den oberen Display-Rand verteilt. Beim Notch-Design wandern sie zentral in die Mitte des oberen Randes, während die Seiten der Einkerbung vom Display umschlossen werden.

Effektiv bekommt man so mehr Display-Raum auf das Handy. Der Nachteil dieses Designs ist, dass der obere Rand nicht mehr bündig ist. Das kann für Probleme bei Apps sorgen und bei der Wiedergabe von Videos Eingewöhnung erfordern. Letztlich ist der Notch Geschmackssache – das weiß auch OnePlus. In einem weiteren Foren-Eintrag schreibt Pete Lau, man werde nach dem Release ein Software-Update zur Verfügung stellen, mit dem sich der Display-Bereich neben dem Notch schwarzblenden lässt, sodass der Eindruck eines bündigen Displays entsteht.

Einen Termin für die Veröffentlichung des OnePlus 6 gibt es noch nicht. Das OnePlus 5 kam im Juni des vergangenen Jahres auf den Markt, auch beim OnePlus 6 ist von einem Release im Sommer auszugehen. (dahe)

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