OnePlus 8 Pro: Highend-Smartphone mit 5G und 120-Hz-Display

120 Hertz, kabelloses Laden, IP-zertifizierter Schutz und Preise bis zu 1000 Euro: OnePlus hat das OnePlus 8 und 8 Pro vorgestellt.

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(Bild: OnePlus)

Von
  • Robin Brand

Der einstige selbsternannte Flaggschiff-Killer wird teuer: OnePlus hat seine 8er-Serie vorgestellt – mit Preisen bis zu 1000 Euro. Die Geräte erscheinen in zwei Varianten, los geht's ab 700 Euro. Zumindest in der Pro-Version hat OnePlus zwei Kritikpunkte an den OnePlus-Smartphones ausgemerzt: Sie lassen sich nun drahtlos laden und sind nach IP68-Standard gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt. Ansonsten versucht der Hersteller vor allem mit dem Display und den Kameras zu punkten, beide Varianten des Smartphones sind 5G-fähig.

(Bild: OnePlus)

Das 6,8-Zoll-OLED (3168 x 1440 Pixel) des OnePlus 8 Pro stellt Inhalte mit bis zu 120 Hz dar und strahlt laut OnePlus bis zu 1300 Candela hell, beim ersten Ausprobieren haben wir rund 1000 Candela gemessen. Immer noch ein sehr guter Wert. Das große Display macht sich in etwas unhandlichen Abmessungen bemerkbar: Mit 16,5 x 7,4 Zentimetern ist es kaum einhändig zu bedienen. Etwas kleiner ist das günstigere OnePlus 8 (16 x 7,3 Zentimeter) mit 6,55-Zoll-Display und einer maximalen Bildwiederholrate von 90 Hz.

Auch hinsichtlich der Kamera unterscheiden sich die Geräte: Die Pro-Variante knipst in drei unterschiedlichen Brennweiten. Für die 48-Megapixel-Hauptkamera setzt OnePlus auf Sonys IMX689-Sensor (1/1,4 Zoll, f/1,78). Die Hauptkamera ist ebenso wie die Dreifachtelekamera (8 MP, f/2,44) optisch stabilisiert. Der zusätzliche Ultra-Weitwinkel (48 MP, f/2,2) lichtet einen Bildwinkel von 120 Grad ab.

Demgegenüber kommt das OnePlus 8 mit etwas abgespeckter Ausstattung. Die Hauptkamera ist mit Sonys älterem IMX586-Sensor ausgestattet. Die ebenfalls 48 Megapixel drängen sich auf einer kleineren Fläche (1/2 Zoll), auch die Hauptkamera des OnePlus 8 ist optisch stabilisiert. Ein Ultra-Weitwinkel (16 Megapixel, f/2,2) und eine Makrolinse (2 MP, f/2,4) sind zudem an Bord.

Mit dem 8 Pro lässt sich erstmals ein OnePlus-Smartphone drahtlos laden, mit der separat erhältlichen 70 Euro teuren Ladeschale mit bis zu 30 Watt. Damit ist der 4510-mAh-Akku in rund anderthalb Stunden befüllt, kabelgebunden ist es nach etwa einer Stunde bereit. Qi-Laden bleibt der teuren Pro-Version vorbehalten – ebenso wie der zertifizierte Schutz vor Wasser und Staub. Auch das ist ein Novum für OnePlus-Geräte.

Hinsichtlich der restlichen Ausstattung gleichen sich die Geräte: In beiden Varianten steckt Qualcomms aktuelles Top-SoC Snapdragon 865 mit angeflanschtem 5G-Modem. Dem stehen wahlweise 8 oder 12 GByte Hauptspeicher zur Seite und 128 respektive 256 GByte UFS-3.0-Speicher, der sich nicht erweitern lässt. Beide Smartphones kommen mit kaum angepasstem Android 10. OnePlus verspricht, die Geräte zwei Jahre lang mit Upgrades auf neue Android-Versionen und drei Jahre lang mit monatlichen Sicherheitspatches zu versorgen.

Das ab 21. April erhältliche OnePlus 8 erscheint in schwarz (8 GByte/128 GByte: 700 Euro) und grün (8/128: 700 Euro; 12/256: 800 Euro), das zeitgleich in den Handel kommende 8 Pro in den Farben Schwarz (8/128: 900 Euro), Blau und Grün (beide 12/256: 1000 Euro). (rbr)