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Online-Auktionshaus eBay schreibt schwarze Zahlen

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Die Zukunftsfähgkeit mancher Geschäftsmodelle von Dot-Coms wird inzwischen doch stark in Zweifel gezogen – das Online-Auktionshaus eBay dagegen macht wohl vor, wie eine Internet-Firma funktionieren kann. eBay hat für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn von 30,6 Millionen US-Dollar verbucht, das entspricht 11 Cents pro Aktie. Analysten hatten nur mit 8 Cents pro Aktie gerechnet. Das Ergebnis bedeutet eine deutliche Steigerung gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, in dem der Gewinn 4,4 Millionen US-Dollar oder 2 Cents pro Aktie betragen hatte.

Auch für die nächsten sechs Monate rechnet eBay mit guten Ergebnissen. In dem Geschäftsbericht heißt es, für das zweite und dritte Quartal erwarte man, dass die Nettoeinnahmen bisherige Prognosen um 10 bis 15 Millionen US-Dollar übersteigen.

Die Krise der IT-Branche schwäche sich langsam ab, heißt es in dem Bericht. Zur Entwicklung des eigenen Unternehmens sagte eBay-Geschäftsführerin Meg Whitman der "Aufwärtstrend nimmt weiter zu". eBay hatte sich in der Vergangenheit sowohl regional als auch bei den angebotenen Produktkategorien kontinuierlich ausgedehnt. Auch für den deutschen Zweig des amerikanischen Unternehmens gibt es Pläne zum Ausbau des Geschäftsmodells. (dwi)