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Online-Bewerber sollten automatische Filterung durch Software berücksichtigen

Kreative und individuelle Unterlagen mögen manche menschlichen Personalmitarbeiter überzeugen, doch Computer können damit wenig anfangen. Wer sich online für eine Stelle bewirbt, sollte daran denken.

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Online-Bewerber sollten automatische Filterung durch Software berücksichtigen

(Bild: Robin Zebrowski / Flickr / cc-by-2.0)

Nach Umfragen nutzen die meisten Unternehmen heutzutage so genannte Applicant Tracking Systems (ATS), die unter anderem dazu dienen, eingehende Online-Bewerbungen vorzufiltern. Ein Personalexperte rät Bewerbern deshalb dazu, ihre Unterlagen möglichst neutral und exakt zu gestalten, wenn sie nicht von vornherein durchs Raster fallen wollen. Das berichtet Technology Review online in „Erste Hürde für Bewerber: Ein Algorithmus“.

„Immer mehr Unternehmen lassen Bewerbungen von Computerprogrammen vorsortieren“, erklärt Yen Chow, Senior Manager bei der Schweizer Personalberatung Robert Half. Doch was die Unternehmen entlasten und eigentlich dazu beitragen soll, dass der richtige Mitarbeiter auf die richtige Stelle kommt, kann auch dazu führen, dass an sich gut geeignete Bewerber keine echte Chance bekommen. Schon fehlende Schlüsselbegriffe oder Tippfehler können dazu führen.

Chow rät Bewerbern deshalb dazu, bei Anschreiben und Lebenslauf zunächst einmal an den Computer zu denken. Letztlich läuft das auf weniger Kreativität und Individualität hinaus: „Verzichten Sie auf extravagante Elemente wie Logos oder Symbole“, empfiehlt er, ebenso wie die Verwendung gängiger Schriftarten – alles andere könne schon das maschinelle Erfassen des Textes erschweren. Erforderlich ist laut Chow auch ein wenig klassische Suchmaschinen-Optimierung: „Verwenden Sie allgemein häufig genutzte Bezeichnungen“ und „Nutzen Sie relevante Schlüsselbegriffe“.

Mehr dazu bei Technology Review online:

(sma)

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