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Online-Shopper haben kaum Paketdienst-Auswahl

Nicht wenige Onlinekäufer hätten gerne die Wahl, über welchen Zustelldienst ihr Paket kommt. Doch viele Shops lassen das nicht zu, wie eine Stichprobe von Verbraucherschützern zeigt.

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Der Zusteller des einen Paketdienstleisters klingelt fast nie und wirft meist sofort eine Benachrichtigungskarte ein. Oder das Geschäft, das mit einem bestimmten Dienstleister kooperiert, ist gleich nebenan: Die Gründe, sich für einen bestimmten Paketdienst zu entscheiden, können vielfältig sein. Doch das schlägt sich nur selten im Service der Onlineshops nieder, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bei einem Vergleich der Versandbedingungen von 50 Händlern im Netz herausgefunden hat. Davon versenden zwei Drittel (33) die Waren immer mit demselben Dienstleister.

Nur jeder dritte Shop (17) beauftragt auch weitere Paketdienste – was jedoch nicht bedeutet, dass deshalb der Kunde automatisch die Wahl hat: Von den 17 Händlern mit Paketdienst-Alternativen ließen nur 9 Shops dem Besteller auch die Wahl, wer liefern soll – mitunter gegen Aufpreis für bestimmte Dienstleister. Den Lieferzuschlag der Shops in der Stichprobe erhielten zumeist DHL (37) und Hermes (26). DPD, GLS und UPS wurden den Verbraucherschützern zufolge nur vereinzelt mit Aufträgen bedacht. Onlinehändler mit Filialen bieten den Angaben nach häufiger auch die kostenlose Lieferung der Onlinebestellung in ein Ladengeschäft an (axk)