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Online-Warenhandel wächst in Deutschland um 12,5 Prozent

52,7 Milliarden Euro wurden voriges Jahr in Deutschland mit dem Verkauf und Versand von Waren über das Internet umgesetzt.

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So teilte sich der interaktive Handel 2016 im Vergleich zu 2015 auf.

(Bild: bevh)

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Im vergangenen Jahr wuchs der elektronische Handel von Waren im Vergleich zu 2015 um 12,5 Prozent auf 52,7 Milliarden Euro, teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) mit. Noch stärker war das Wachstum bei Dienstleistungen wie Reisen, Flugtickets oder Konzertkarten, die um 17,8 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro zulegten.

Der Online-Handel macht damit den Großteil des gesamten Versand- und Distanzhandels aus, der auch noch Bestellungen per Bestellkarte, Telefon oder Fax entgegennimmt. Insgesamt erhöhten die Unternehmen der Versandhandelsbranche ihren Umsatz um 10,8 Prozent auf 72,4 Milliarden Euro, davon 66,9 Milliarden Euro über das Internet. Der Anteil des Distanzhandels am gesamten Umsatz des deutschen Einzelhandels erhöhte sich damit von 11,7 auf 12,7 Prozent.

Die nach wie vor umsatzstärksten Warengruppen im Online-Handel sind Bekleidung mit einem Volumen von 11,16 Milliarden Euro, Elektronikartikel und Telekommunikation mit 8,74 Milliarden, Computer, Zubehör, Spiele und Software mit 3,68 Milliarden, Schuhe mit 3,58 Milliarden und Möbel, Lampen und Dekoration mit 3,19 Milliarden.

Der bevh hat in Umfragen ermittelt, wie häufig die jeweils Befragten im Internet einkaufen. Mit 41,2 Prozent hat dabei der Löwenanteil angegeben, mindestens einmal im Monat online zu shoppen, im Vorjahr waren es noch 38,9 Prozent. 21,8 Prozent (20,8 Prozent) langen mindestens einmal in zwei Wochen zu, 12,8 Prozent (12,1 Prozent) mindestens einmal pro Woche. (anw)