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Online nach dem Ausbildungsplatz suchen

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Wenn die Schulzeit sich dem Ende zuneigt, stehen wichtige Entscheidungen an: Ausbildung oder weiterführende Schule und Studium? Welche Ausbildungsberufe kommen infrage, welche Qualifikationen muss ich dafür mitbringen – und wo kann ich mich bewerben? Ein paar Klicks im Internet könnten der erste Schritt in Richtung Traumberuf sein.

Zum Beispiel auf azubi.net: Dort werden Lehrstellen angeboten – nach Berufen und Regionen geordnet. Im Wiki der Webseite gibt es Informationen rund um die Ausbildung, vom Arbeitsvertrag bis hin zur Zwischenprüfung. Dazu kommen Tipps für die Bewerbung – zum Beispiel folgenden: "Bewirb dich nur mit eigener Homepage, wenn es zum Beruf passt und du das wirklich gut kannst."

Im Forum tauschen sich die zuletzt rund 2000 angemeldeten Nutzer über Rechte und Pflichten von Azubis und Ausbildern, Kummer auf der Lehrstelle oder über die erste eigene Wohnung aus. Auf der News-Seite von azubi.net gibt es eine Mischung aus trockener Materie – Infos von den Handelskammern, eine Auflistung wichtiger Unterlagen für Ausbildungseinsteiger – und unterhaltsamen Neuigkeiten, etwa über die Wahl zur "Miss Azubi 2009" oder leicht skurril daherkommende Moderatschläge fürs Bewerbungsgespräch.

Wer mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz Ernst machen will, wirft am besten auch einen Blick auf die Seiten der Bundesagentur für Arbeit. Die Unterseite zum Thema Ausbildung führt zur Jobbörse, zur Berufsberatung und zu Informationen über finanzielle Unterstützung.

Für Schulabgänger, die beim Thema Lehrstelle noch unschlüssig sind, gibt es auf der Seite der Arbeitsagentur die Rubrik "Zwischen Schule und Beruf". Hier geht es um das Freiwillige Soziale oder Ökologische Jahr, um Berufsvorbereitung, Auslandsaufenthalte sowie Schülerjobs und Praktika.

Um angehenden Azubis die Suche in der Nähe ihrer jeweiligen Wohnorte zu erleichtern, bieten die Industrie- und Handelskammern unter ihk-lehrstellenboerse.de eine Ausbildungsplatzsuche mit regionaler Suchfunktion an. Ein Link führt zu einer Übersicht neuer Ausbildungsberufe wie beispielsweise Technischer Modellbauer, Bergbautechnologe oder Musikfachhändler, die ab August 2009 angeboten werden.

Auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat eine bundesweite Lehrstellensuche, zu finden auf zdh.de unter den Stichworten "Bildung" und "Ausbildungspakt". Auch auf der Webseite des Bundesverbands der Freien Berufe findet sich eine Ausbildungsplatzbörse. Die Seite ist vor allem für junge Menschen interessant, die eine Lehre in einer Arztpraxis, Apotheke oder Steuerberaterkanzlei machen wollen.

Wer aktuelle Ausbildungsplatz-Angebote als RSS-Feed abonnieren will, wird bei aubi-plus.de fündig. Neben der Lehrstellen- bietet das Portal auch eine Praktikums- und eine Ferienjobbörse. Unter dem Stichwort "Berufsscout" können die Nutzer eintippen, wie sie ihre Fähigkeiten einschätzen – beispielsweise, wenn es um das Umgehen mit Technik oder ums Arbeiten im Team geht. Dabei erfahren sie auch, wie wichtig diese Fähigkeiten in ihrem Traumberuf sind. Das Auslösen der Suche bringt eine Auswahl möglicher Lehrberufe. Sie kann je nach Vorlieben breit gefächert sein: Wer gerne mit Technik umgeht und sich selbst organisieren kann, bekommt dann zum Beispiel "Modenäher/in" vorgeschlagen, aber auch ein Studium der Wirtschaftsinformatik. Ein Klick auf den Vorschlag führt zu einer weiteren Seite, auf der das Berufsbild ausführlich beschrieben ist.

Ausbildungsangebote mit Zusatzqualifikation – also beispielsweise mit Auslandspraktika, Fremdsprachenkursen oder parallelem Studium – sind Thema bei ausbildung-plus.de. Das Angebot des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) umfasst eine gut gefüllte Stellensuche, Informationen zu Ausbildung und Berufswahl, ein Forum und Literaturtipps zum Weiterlesen.

Wer Dinge wie Bewerbungen gerne auf den letzten Drücker erledigt, ist möglicherweise bei zeit-zum-bewerben.de gut aufgehoben. Neben Ausbildungstipps und -angeboten gibt es hier einen kleinen Einblick in den Alltag und die Zukunftspläne jugendlicher Sportidole. Im Interview erklären die Nachwuchs-Snowboarder Nils Storcher und Maximilian Gschaider, warum ihnen neben dem Boarden auch das Abitur sehr wichtig ist. Und Eishockey-Star Norman Hauner sinniert über Disziplin, die sowohl im Sport als auch beim Berufsstart nötig ist: "Wer sich zurücklehnt, hat verloren." (Juliane Mroz, dpa) / (anw)