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Onlinehandel: Paypal Plus soll geläufigste Bezahlmethoden abdecken

Rechnung, Lastschrift und Kreditkartenzahlungen – das alles sollen Händler bald bequem über ihr Konto bei Paypal anbieten können. Inkasso und Mahnwesen liegen bei Paypal.

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Bezahldienst PayPal

(Bild: dpa, Lukas Schulze/Archiv)

Händler sollen künftig auch Zahlungen per Lastschrift, Kreditkarte und Rechnung über ein Konto beim Bezahldienst Paypal anbieten und abwickeln können. Das Unternehmen nennt diesen neuen Dienst Paypal Plus. Bei allen Transaktionen werde der Shopbetreiber sein Geld sofort und zunächst direkt von Paypal aufs Händlerkonto bekommen. Kunden könnten ihre gewohnten Zahlungskanäle ohne Anmeldung beim Bezahldienst nutzen.

Bei allen Bezahlmethoden gelte Paypals Verkäuferschutz. Mahnwesen und Inkasso bei Zahlungsausfällen übernimmt das Unternehmen selbst, wie eine Sprecherin auf Anfrage von heise online bestätigte. Die Zahlungen per Rechnung seien aber zum Start des Angebots noch nicht möglich und sollen erst im Laufe des Jahres integriert werden.

Zusammen mit den Überweisungen über Paypal sollen Händler damit die vier verbreitetsten Zahlungsarten auf einem Konto verwalten können. Laut einer aktuellen Studie des Handelsforschungsinstituts EHI steht Paypal in Deutschland bei Onlinezahlungen derzeit auf Platz eins der am meisten genutzten Methoden – gefolgt von Rechnung und Lastschrift.

Ebenfalls könnten auch weitere Zahlungsarten wie etwa Nachnahme oder Vorkasse integriert werden – sowohl eigenständig als auch über Drittanbieter. Die Gebühren entsprechen den üblichen Kosten für Händler mit bis zu 1,9 Prozent plus 0,35 Euro je Transaktion. Einrichtungs- oder Monatsgebühren sollen bei Paypal Plus nicht anfallen. Die Integration in den Webshop könne sowohl von eigener Hand als auch über bestehende Shop-System erfolgen, verspricht das Unternehmen. (axk)

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