Open Knowledge Festival für freies Wissen

Ob in Berlin die Fußball-Nationalmannschaft auf der Fanmeile feiert, ist noch nicht sicher. Dafür ist gesichert, dass beim Open Knowledge Festival das freie Wissen gefeiert werden kann.

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Von
  • Detlef Borchers

Vom 15. bis 17. Juli findet in der Berliner Kulturbrauerei das Open Knowledge Festival statt. Erwartet werden über 1000 Teilnehmer aus 60 Ländern, die sich über alle Aspekte des freien Wissen, von Open Data bis Open Transportation austauschen. Prominenteste Sprecherin ist Neelie Kroes Sie ist bei der Europäischen Kommission für die Digitale Agenda verantwortlich.

Zwei Jahre nach dem Open Knowledge Festival in Helsinki möchten die Veranstalter der Open Knowledge Foundation ganz im Sinne von Tim Berners-Lee stärker auf Regierungen und Behörden einwirken, sich mit dem Thema Open Data und Informationsfreiheit zu befassen. So stellt das Omidyar Network Überlegungen zu einer Open Data Charter vor, die in finaler Fassung auf dem G20-Treffen in Australien präsentiert werden soll. An allen drei Tagen wird an einem Open Data Manifest gearbeitet, das als Gesellschaftsvertrag zwischen Bürgern und ihren Regierungen aufgesetzt ist. An dieser Arbeit kann man sich online beteiligen, ansonsten gibt es noch Eintrittskarten für das gesamte Festival.

Rund um das Open Knowledge Festival gibt es in Berlin eine Vielzahl von Nebenveranstaltungen und Hackathons zum Thema – von Open Fashion bis zum Open Bank Project. Zum Festival ist außerdem geplant, dass sich eine deutsche Open Science Group konstituiert. Parallel zu diesem Ansatz findet in Potsdam das Citable Software Publication Hackathon statt, das sich mit der offenen Veröffentlichung von wissenschaftlichem Software-Code befasst. (keh)