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Open.NRW: NRW eröffnet Open-Data-Portal

Nordrhein-Westfallen hat sein Open-Data-Portal open.NRW eröffnet. Damit will die Landesregierung ihr Versprechen nach mehr Bürgerbeteiligung erfüllen. Zur Einführung stehen mehrere Hundert Datensätze online.

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NRW eröffnet Open-Data-Portal

Zur Eröffnung ihres neuen Open-Data-Portals open.nrw hat die nordrhein-westfälische Landesregierung 456 Datensätze online gestellt – von detaillierten Wahlergebnissen über eine Auflistung der kommunalen Schulden bis hin zu einer Aufstellung von Todesursachen in dem Bundesland. Damit will die Landesregierung nach eigenen Angaben ein Signal für Transparenz setzen.

Die Strategie, um die Bürger am politischen Entscheidungsprozess mehr zu beteiligen, hatte Ministerpräsident Hannelore Kraft bereits 2013 angekündigt. Im vergangenen Jahr arbeitete eine eigens eingerichtete Stabsstelle an der Umsetzung. Anders als vor zwei Jahren angekündigt hat sich die Landesregierung für eine Variante der "Datenlizenz Deutschland" entschieden, die auch die kommerzielle Nutzung der Daten zulässt. Das Bundesland im Westen tritt damit in die Fußstapfen von Hamburg oder Rheinland-Pfalz, die bereits ähnliche Angebote zur Verfügung stellen.

Auch einige Kommunen in Nordrhein-Westfalen wie Bonn, Köln und Bochum haben bereits erste Datensätze zu ihren Etats oder Verkehrsdaten online veröffentlicht. Die Bundesregierung unterhält ihr eigenes Open-Data-Portal.

Neben öffentlichen Daten sollen auf dem Landes-Portal auch die verschiedenen Projekte zur Bürgerpartizipation angeboten werden. So läuft noch bis Donnerstag eine Online-Konsultation zum WDR-Gesetz, in der Bürger Kommentare abgeben können, welche Erwartungen sie an die Neuregelung stellen. Insbesondere die mangelnde Transparenz der Beteiligungen der öffentlich-rechtlichen Anstalt war in den vergangenen Jahren kritisiert worden. (mho)

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