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Open-Source-Groupware Kolab ist fertig

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Das Kroupware-Projekt hat sein erstes Ziel erreicht: Eine Client/Server-Lösung steht als Open Source bereit, die in Firmennetzen neben der obligatorischen E-Mail auch Funktionen wie (gemeinsame) Adressbücher, Kalender und Terminverwaltung bereitstellt. Um mit vorhandener Groupware interagieren zu können, orientiert sich der Funktionsumfang der nun insgesamt unter dem Namen Kolab freigegebenen Software dabei an Microsofts Exchange-Server mit Outlook-2000-Clients. Den Kolab-Server gibt es im Source-Code, Binaries werden ausdrücklich als experimentell und nicht offiziell unterstützt bezeichnet. Der Kolab-Client für den Unix/Linux-Desktop KDE liegt mittlerweile in Version 1.0.1 vor. Für die Zukunft ist ein Windows-Client geplant.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte im vergangenen Jahr einen Auftrag für die Entwicklung einer Groupware-Lösung vergeben, die komplett auf Open-Source-Technik beruht und auch Linux-Clients mit KDE einbindet. Den Auftrag erhielt die Firmen-Dreiergruppe Erfrakon, Intevation und Klarälvdalens Datakonsult AB. (bb/c't) / (Bernd Behr) / (jk)

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