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Open-Source-Paketmanager OpenPKG in Version 2.4

Der Open-Source-Paketmanager OpenPKG liegt nun in Version 2.4 vor, der ersten Ausgabe, die von der neu gegründeten OpenPKG-Foundation herausgegeben wurde. Die Gründung der Stiftung wurde notwendig, nachdem sich der bisherige Projekt-Sponsor Cable&Wireless zurückgezogen hatte. Die Stiftung arbeitet mit dem neuen Sponsor SpaceNet zusammen. Der Münchner Provider hatte das Hosting-Bereich von Cable&Wireless übernommen, als sich die Firma aus diesem Geschäft in Deutschland zurückzog.

OpenPKG stellt einen Paketmanager bereit, um Open-Source-Software auf unterschiedlichen Unix- und Linux-Systemen zu installieren und zu warten. Ziel ist ein Softwareverteilungssystem, das unabhängig von den eingesetzten Unix- und Linux-Versionen arbeitet. Momentan werden laut Projektangaben 16 Unix-Derivate und Linux-Distributionen offiziell unterstützt, darunter die diversen freien BSD-Systeme, Linux-Distributionen wie Fedora, Red Hat, Suse oder Debian. An Unix-Derivaten wird etwa Solaris unterstützt, laut den Entwicklern arbeitet OpenPKG aber auch mit HP-UX und Mac OS X zusammen. Eine Portierung für AIX 5.1 ist eine der neueren Entwicklungen, daneben wurde in der neuen Ausgabe die gesamte Infrastruktur des Projekts zur OpenPKG-Stiftung migriert. Auch sei der Support für Solaris 10 und das kürzlich endlich erschienene Debian 3.1 (Sarge) verbessert worden. Details zu den unterstützten Plattformen finden sich in den Release-Notes.

Das Software-Repository von OpenPKG ist nach Projektangaben um 15 Prozent gestiegen; 562 Pakete seien für die Version 2.4 ausgewählt worden, darunter die neuesten Versionen etwa von Apache, Bash, GCC, Firefox, MySQL, PostgreSQL, Samba oder Perl.

OpenPKG 2.4 steht über den Download-Bereich der Projektseiten zur Verfügung; eine ausführliche Dokumentation gibt es auf den Projektservern ebenfalls. (jk)

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