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Open-Source-Projekt einigt sich mit Fujitsu-Siemens über GPL-Rechte

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Im Rahmen der Durchsetzung von GPL-Rechten hat das Open-Source-Projekt iptables/netfilter eine außergerichtliche Einigung mit Fujitsu-Siemens erzielt. "Der Konzern wird künftig seine WLAN-Router AP 600 RP-USB "GPL-konform vertreiben", erklärte Rechtsanwalt Dr. Till Jaeger, der den Teamleiter Harald Welte vertreten hatte, gegenüber heise online. Nach einer Übergangsfrist wird Fujitsu-Siemens dann den Quellcode veröffentlichen -- außerdem zahlt das Unternehmen eine Spende in nicht genannter Höhe an die FreeSoftware Foundation Europe

Erst vor kurzem hatte das Projekt eine ähnliche Übereinkunft mit dem Router-Hersteller Allnet erzielt. Auch Allnet hatte nach eigenen Angaben in Software für DSL- und WLAN-Router vom iptables-Projekt entwickelten Code eingesetzt, ohne sich an die in der GNU General Public License (GPL) genannten Bedingungen zu halten.

Mit solchen Abmahnungen will das Open-Source-Projekt laut Jaeger "Druck ausüben" auf die Zulieferer der Software, die oftmals in Taiwan sitzen und daher "juristisch nur schwer zu belangen" sind. Da diese Zulieferer jedoch gegenüber den Distributoren in Europa regresspflichtig seien, könne man auf diese Weise "mittelbar die GPL weltweit durchsetzen". Zur Frage, ob das Projekt noch weitere Firmen abmahnen will, wollte Jaeger jedoch keine Stellungnahme abgeben. (wst)

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