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Open Source für Armutsbekämpfung: Unicef will Startups fördern

Mit insgesamt 9 Millionen US-Dollar will Unicef Startups fördern, deren Technik das Leben junger Menschen verbessern kann. Dabei muss es sich um Open-Source-Projekte handeln.

Open Source für Armutsbekämpfung: Unicef will Startups fördern

(Bild: Unicef)

Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, hat einen 9 Millionen US-Dollar schweren Fonds für die Förderung von Tech-Startups aufgelegt. Bedingungen für das Förderprogramm sind unter anderem: Das Projekt muss die Lebensbedingungen junger Menschen verbessern können, es muss einen funktionierenden Prototyp davon geben und alles muss unter Open-Source-Lizenzen gestellt werden. Ebenfalls müssen die Firmen in einem Land mit aktivem Unicef-Programm gemeldet sein – Startups aus Westeuropa sind da außen vor.

Die Förderung zielt von vornherein nur auf kleinere Firmen, die maximale Höhe der Kapitalspritze soll im Regelfall 100.000 US-Dollar pro Unternehmen betragen. Anteile an den geförderten Startups wolle Unicef im Gegenzug für das Geld nicht erwerben, es genüge, wenn die Technik quelloffen sei. Neben Geld werden auch Vernetzungsmöglichkeiten und technische Unterstützung in Aussicht gestellt.

Die Projekte sollten auf neue Möglichkeiten für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zielen, Verwaltung durch Bereitstellung von Echtzeitdaten optimieren oder Infrastrukturen etwa im Bereich Transport, Netzzugang oder Finanzen verbessern. Von Blockchain-Anwendungen über 3D-Druck bis hin zu Drohnenhardware sei alles denkbar. Interessierte Gründer könnten sich bis zum 26. Februar bewerben.

[UPDATE, 02.02.2016, 11:50]

Ein Hinweis, dass sich nur Startups aus Länder mit Unicef-Programm bewerben können, wurde ergänzt. (axk)

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