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OpenOffice.org startet Kampagne gegen Abofallen

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Das Projekt OpenOffice.org hat am heutigen Dienstag eine Kampagne gegen Download-Abofallen gestartet. Auf einer Website haben die ehrenamtlichen Entwickler Informationen und Hintergrundartikel zusammengestellt. Außerdem rufen sie dazu auf, per E-Mail Seiten zu melden, unter denen man erst nach Abschluss eines angeblichen Abonnements die freie Office-Suite herunterladen kann. Anhand der Einsendungen werde das Projekt gezielt die Suchmaschinen um ihre Mitarbeit bitten, heißt es in einer Mitteilung.

Betreiber von Angeboten wie opendownload.de locken beispielsweise mit Werbung bei Google Besucher auf ihre Seiten. Sie stellen sich auf den ersten Blick als Fundgrube zum Herunterladen kostenfreier Software dar. Ob OpenOffice, Acrobat Reader, Flash Player oder Firefox – erst im Kleingedruckten wird erwähnt, dass der Download der eigentlich kostenlosen Software mit dem Abschluss eines Abos verbunden sein soll.

"Schon seit langem müssen wir beobachten, wie zahllose schwarze Schafe mit teils massiven Drohgebärden gegen unbedarfte Nutzer vorgehen, und dabei nicht nur den guten Ruf von freier Software schamlos ausnutzen, sondern ihr dreistes Geschäftsmodell zudem noch auf den Verdiensten hunderter Ehrenamtlicher aufbauen", erklärte Florian Effenberger von OpenOffice.org heute. "Mit unserer Kampagne wollen wir nun ein Zeichen setzen und insbesondere die Suchmaschinenbetreiber zur aktiven Unterstützung unseres Anliegens aufmerksam machen. Denn auch sie werden als Teil des Abzock-Systems benutzt und verdienen mit jeder Anzeige zudem noch bares Geld." (hob)

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