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OpenStack Summit: Von kompatiblen, einfachen und hybriden Clouds

Verschiedene OpenStack-Clouds sollen kompatibler zueinander werden. Dank Federated Identity kann man sich mit den gleichen Zugangsdaten in verschiedenen vertrauenswürdigen Wolken anmelden.

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Vom 18. bis 22. Mai 2015 findet der erste diesjährige Openstack Summit in Vancouver statt, dem Heimatort von Jonathan Bryce, Executive Director der Openstack Foundation. Der betonte in seiner Keynote, dass es bei OpenStack immer noch vor allem um die Verarbeitung, die Speicherung und den Transport von Daten geht. Die Beiträge von Walmart oder der TD Bank wiederholten nur die seit Jahren genannten Argumente, was an Openstack toll ist.

Dass für den "OpenStack-powered planet" noch einige Hausaufgaben zu erledigen sind, betonte hingegen Mark Interrante, SVP Engineering bei Hewlett-Packard. Mit Aussagen wie "Man sollte keinen Doktor-Grad besitzen müssen, um Openstack zu bedienen" und "Hybride Clouds sollte einfach funktionieren" erntete er den Beifall des Auditoriums.

Am Rande von Bluebox' Ankündigung einer neuen Version von "Public Cloud as a Service" (PCaaS), die sich sogar im heimischen Rechenzentrum installieren lässt, ging es um das Zertifikat "Openstack Powered". Dieses Progamm steht für Kompatibilität zwischen verschiedenen Openstack-Implementationen: Eine einmal geschriebene und zertifizierte Anwendung soll auf allen "Openstack Powered"-Implementationen laufen. Die momentan zertifizierten Openstack-Cloud-Anbieter findet man im Openstack-Martplatz.

Ein Thema des ersten Summit-Tages war Federated Identity, das mit der vor kurzem veröffentlichten aktuellen OpenStack-Version Kilo produktionsreif ist. Federated Identity erstellt und verwaltet Vertrauensverhältnisse zwischen verschiedenen Cloud-Anbietern, die Openstack einsetzen, sodass man sich mit den gleichen Anmeldeinformation in verschiedenen – vertrauenswürdigen – Wolken authentifizieren kann. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt umfasst die Liste der Cloud-Anbieter 32 Einträge – eine wichtige Antwort auf eine der Fragen von HPs Mark Interrante zum Thema "Hybride Clouds". (odi)