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Opera 10.6 beta: mehr Speed, schönere Oberfläche

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Opera hat die Beta-Version 10.60 seines Webbrowsers zum Download für Windows, Linux und Mac OS bereitgestellt. Unter Windows bietet der Installer keine Parallelinstallation zu einem bestehenden Opera an, sondern ersetzt diesen. Dort sollten also nur experimentierfreudige Anwender den Browser installieren, der noch nicht für den Produktiveinsatz vorgesehen ist.

Opera 10.60 beta soll vor allem die Ausführung von JavaScript-Code beschleunigen. Nach Angaben des Herstellers soll die JavaScript-Engine "bei ausgewählten Tests" 50 Prozent schneller sein als der Vorgänger. Bei einem Kurztest konnte Opera die SunSpider-Tests in 466.2 Millisekunden absolvieren, Googles Chrome benötigte auf derselben Maschine 462.4 Millisekunden. In Googles V8-Benchmark lag Chrome mit 5141 Punkten deutlich vor Opera (3649 Punkte).

Die Schnellwahl wurde aufgehübscht, die Suchfunktion macht jetzt Vorschläge.

Ebenfalls ausgebaut wurde die Unterstützung von HTML-5-Features. So beherrscht Opera die Geolocation-API, mit der Websites den Standort des Benutzers abfragen können. Testen lässt sich diese Funktion bei diveintohtml.org. HTML5 Appcache und Web Workers ermöglichen es Entwicklern, Webanwendungen zu bauen, die im Hintergrund Aufgaben erledigen, ohne das Surferlebnis des Benutzers zu beeinträchtigen, und die sogar offline funktionieren.

Opera 10.60 soll dem Benutzer bereits bei der Eingabe einer Suchanfrage für "ausgewählte Partner" Vorschläge machen – eine Funktion, die etwa Firefox und Chrome schon länger bieten. Testen lässt sich diese Funktion mit der Wikipedia-Suche in der Suchleiste und in der Schnellwahl. Die Schnellwahl wurde genauso wie die Tabvorschau und das neue O-Menüsymbol überarbeitet. (jo)