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Opera 12.01 bringt wichtige Sicherheitsupdates

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Der neuen Version 12 seines Browsers schickt Opera nun ein Stabilitäts- und Sicherheitsupdate mit der Versionsnummer 12.01 hinterher. Bei Stabilität und Anzeige will Opera einige Probleme behoben haben. Vor allem aber ist es ein Sicherheitsupdate, dass Angriffsmöglichkeiten wie Cross Site Scripting oder das unfreiwillige Downloaden von im schlimmsten Fall ausführbarem Code verhindern soll.

Einer der Fehler ermöglichte es Angreifern, durch das Öffnen von sehr kleinen Fenstern den Nutzer zu unfreiwilligem und unbewusstem Herunterladen von ausführbaren Dateien zu bewegen. Weiterhin war es möglich, so der Browserhersteller, gezielt auf Opera-Nutzer Cross Site Scripting-Attacken durchzuführen. Opera konnte durch einen Fehler dazu gebracht werden, "Zeichen im HTML-Markup oder auf ein Zeichen folgende Zeichen zu ignorieren", und dadurch Schad-Code beispielsweise aus Foren oder Blogs auszuführen. Ein weiterer kritischer Fehler war laut Opera die Möglichkeit zum Ausführen von Code durch das Aufrufen von bestimmten URL-Konstrukten.

Andere Verbesserungen betreffen das Anzeigen von Webseiten wie tuenti.com und Twitter, sowie die Anzeige von Favicons und Thumbnails von Websites. Die Autovervollständigung der Adressleiste bevorzugt nun nicht mehr automatisch die kürzeste Domain, und ein häufig auftretender Fehler nach dem ein Tab als "Document 100%" geladen angezeigt wurde, aber trotzdem noch lud.

Siehe dazu auch:

  • Opera im heise Software-Verzeichnis

(rzl)