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Opera Mini: Vorfahrt für einfache Handys

Version 8 des Mobilbrowsers bringt vor allem Verbesserungen im Design und einen privaten Modus. bleibt aber erst einmal Nutzern von Feature-Phones und Blackberrys vorbehalten.

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Während sonst bei Mobilplattformen iOS und Android ganz vorne liegen, haben bei Opera die Besitzer einfacherer Geräte Vorrang: Am Mittwoch veröffentlichte der norwegische Software-Hersteller Version 8 von Opera Mini, aber nur nur für Feature-Phones mit Java und Blackberry-Geräte. Die iOS-Version bleibt vorerst bei Version 7.0, Android-Nutzer können weiter zwischen Opera Mobile und Opera Mini 7.5 wählen.

Der neue Opera Mini mit Nachtmodus, Schnellstartübersicht und Datenverbrauch.

(Bild: Opera)

Version 8 kommt mit einem überarbeiteten Design daher. So hat Opera die Schnellwahl (Speed Dial) neu gestaltet und gibt einen besseren Überblick über das durch die serverseitige Kompression eingesparte Datenvolumen. Ein neues Feature ist der Nacht-Modus, in den der Anwender den Browser beim Surfen in dunkler Umgebung schalten kann; Opera Mini vermindert dann Helligkeit und Kontraste. Und schließlich enthält nun auch Opera Mini den sogenannten Pornomodus, bei dem der Browser lokal keine Spuren der besuchten Seiten hinterlässt.

Während Opera auf den Smartphones leistungsfähige Browser als Konkurrenten hat, hebt sich Opera Mini oftmals positiv von den eingebauten Browsern einfacher Handys ab – ungefähr die Hälfte der monatlich 250 Millionen Opera-Mini-Anwender hat noch so ein Gerät im Einsatz. Währenddessen arbeitet Opera an Version 21 des Desktop-Browsers und versucht, dessen Startzeit zu reduzieren. (vbr)

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