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Opera Mini fürs iPhone erhältlich

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iPhone-Besitzer können für das Surfen im Internet nun auch den Web-Browser Opera nutzen. Wie das gleichnamige norwegische Unternehmen am Dienstagmorgen in Oslo mitteilte, hat Apple Opera Mini akzeptiert. Dabei handelt es sich um eine Variante der Version 5 des mobilen Web-Browsers. Er ist nun über Apples App Store kostenlos fürs iPhone und iPod touch erhältlich.

Die Schnellstartseite mit den Vorgaben von Opera.

Opera wirbt für seinen Smartphone-Browser vor allem mit deutlich höherer Geschwindigkeit und geringeren Kosten durch massive Datenkompression. "Wir freuen uns sehr, dass wir den Nutzern des iPhone und des iPod touch dieses großartige Surferlebnis jetzt vermitteln können", sagte Opera-Chef Lars Boilesen.

Opera Mini fürs iPhone bietet wie auch die Varianten für J2ME, BlackBerry, Android und Windows Mobile Tabbed Browsing und die Möglichkeit, bis zu neun Webadressen auf der Schnellstartseite abzulegen. Ebenso bietet der Web-Browser einen Passwort-Manager. Lesezeichen, Notizen und Speed-Dial-Seiten können über den Dienst Opera Link, an dem sich die Nutzer kostenlos anmelden können, mit dem Desktop-PC abgeglichen werden.

In den Einstellungen von Opera Mini lässt sich festlegen, ob Bilder geladen werden sollen und in welcher Qualität. Auch kann der Nutzer zwischen drei Schriftgrößen wählen. Sofern vorhanden, kann sich der Nutzer von Opera direkt auf die Mobilversion einer Website führen lassen, auch wenn er nicht die dafür vorgesehene spezielle Webadresse eingibt. Ähnlich wie in Safari kann der Nutzer mit einer doppelten Fingerberührung des Touchscreens in den Absatz oder das Bild einer Website hinein- und wieder hinauszoomen. Im Gegensatz zum Safari bietet Opera Mini auch die Möglichkeit, innerhalb einer Webseite nach Textstellen zu suchen.

Bei Opera Mini ist es so wie bei Safari möglich, mit einem Fingerdruck auf die Programmtitelleiste direkt an das obere Ende einer Website zu springen – allerdings nicht in der Vollbildansicht. Aus Opera Mini lassen sich keine URLs per E-Mail verschicken. Das Suchfenster des norwegischen Browsers gibt wie Safari Google vor. Der Nutzer kann aber auch im Übersetzungsdienst LEO, bei eBay, Wikepedia oder Amazon suchen und eigene Suchdienstleister festlegen.

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