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Opera Mini bringt direkten Datenaustausch über WLAN

Opera Mini erleichtert den Datenaustauch: Nutzer können Bilder, Musik oder etwa PDF-Dateien zwischen zwei Android-Geräten übertragen – ohne Internet-Verbindung.

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(Bild: Opera)

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Mit dem Mobil-Browser Opera Mini können Nutzer nun Dateien zwischen zwei Smartphones verschicken. Eine Internet-Verbindung ist dafür nicht nötig: Der Browser verbindet die Mobilgeräte direkt über WLAN, was hohe Übertragungsraten verspricht. Der Transfer sei "200-mal schneller als Bluetooth", verspricht Opera. Die Funktion ist eine privatere Alternative zu Cloud-Diensten oder zum E-Mail-Versand und ist mit AirDrop unter iOS vergleichbar. Sorgen ums begrenzte Datenvolumen müssen sich Anwender nicht machen. Auch eine zusätzliche App fürs Verteilen von Dateien spart der Browser ein.

Die beiden Geräte müssen sich für die Daten-Übertragung in der Nähe befinden und die aktuelle Opera-Mini-Version installiert haben. Die neue Funktion befindet sich im Haupt-Menü (Opera-Icon) unter "Dateifreigabe". Um eine Datei zu empfangen, muss der Nutzer zunächst einen QR-Code scannen, den das sendende Geräte anzeigt. Opera Mini erzeugt anschließend ein privates Netzwerk, um einen schnellen und sicheren Transfer zu gewährleisten. Nach erfolgreicher Datenübertragung bekommt der Sender einen Hinweis. Die empfangenen Dateien sind übersichtlich im "Empfangen"-Tab aufgelistet. Um übertragene und heruntergeladene Dateien kümmert sich ein Download-Manager.

Die "Dateifreigabe" von Opera Mini vereinfacht den Austausch von Urlaubsbildern, Musik und mehr.

Opera Mini gibt es derzeit nur für Android. Gedacht ist der Browser vor allem für schmalbrüstige Telefone sowie für Gegenden, in denen eine stabile Internet-Verbindung keine Selbstverständlichkeit ist. Die in den Browser eingebaute Kompression spart bis zu 90 Prozent der mobilen Daten ein. "Anwender, die Dateien gemeinsam nutzen möchten, können jetzt noch mehr sparen, indem sie sie offline und ohne Datenkosten freigeben", erklärt Opera.

Der Browser verfügt außerdem über einen eingebauten Werbeblocker, einen News-Reader sowie einen "intelligenten Nachtmodus". (dbe)