Opera bringt eigenständigen Mail-Client auf den Markt

Opera Mail entspricht dem in Opera 12 eingebauten Mail-Client M2, läuft aber als eigenständige Anwendung – was nicht jedem gefällt.

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Von
  • Herbert Braun

Das Bedienkonzept von Opera Mail unterscheidet sich deutlich von Thunderbird und Co.

(Bild: Screenshot)

Opera hat am gestrigen Dienstag die finale Version seiner E-Mail- und Newsfeed-Anwendung für Windows und Mac OS herausgegeben. Es handelt sich dabei um die eigenständige Variante des seit Jahren im Opera-Browser integrierten Mail-Clients M2. Mit dem bevorstehenden Wechsel der technischen Plattform des Browsers endet auch die Kombination der beiden Internet-Clients zu einer Anwendung – was es vielleicht neuen Nutzern einfacher macht, aber vielen langjährigen Opera-Anwendern sauer aufstößt.

Das Bedienkonzept von Opera Mail unterscheidet sich deutlich von Anwendungen wie Thunderbird. Statt die IMAP-Features auszureizen, lädt der Mailer alle Nachrichten herunter und ermöglicht schnellen Zugriff durch diverse eingebaute oder konfigurierbare Filter und Label sowie eine inkrementelle Suche.

Mehrere Accounts fasst das Programm in einem gemeinsamen Posteingang zusammen, doch natürlich gibt es auch Ansichten der IMAP-Ordner. Mail-Diskussionen lassen sich in einer Thread-Ansicht darstellen. Nach wie vor ist auch ein Feedreader an Bord. Nach Aussage des Opera-Entwicklers Sebastian Baberowski entspricht Opera Mail dem im aktuellen Opera 12 eingebauten M2.

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