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Opera kauft VPN-Entwickler SurfEasy

Opera übernimmt den kanadischen VPN-App-Entwickler SurfEasy und will mit der Akquisition seine Nutzer-Services ausbauen. Die Produkte von SurfEasy sollen vorerst aktiv bleiben.

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SurfEasy entwickelt VPN-Apps für Android, iOS, Windows und Mac.

(Bild: SurfEasy )

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Wie Opera am Donnerstag in einer offiziellen Stellungnahme bekannt gegeben hat, hat der norwegische Browser-Entwickler das kanadische Unternehmen SurfEasy übernommen. SurfEasy bietet eine kostenlose VPN-App für Windows, Mac, Android sowie iPhone und iPad. Das Unternehmen vertreibt mit SurfEasy Private Browser außerdem den "Private Browser" in Form eines USB-Sticks für Kunden, die geschützt an mehreren Geräten arbeiten.

Die Akquisition von SurfEasy ist Operas erster Vorstoß in den Security-Bereich. "Mehr und mehr Internet-Nutzer stellen sich die Frage, ob sie dem Internet heutzutage noch vertrauen können und suchen nach Sicherheitslösungen für ihr Smartphone und ihren Computer," erklärt Opera-CEO Lars Boilesen in einem Statement.

Laut Opera bleiben die SurfEasy-Produkte vorerst aktiv. Das Unternehmen werde in "SurfEasy, an Opera company" umgetauft. Auf lange Sicht will Opera die Funktionen von SurfEasy in eigene Tools wie Web-Browser, Opera Max und Opera Coast integrieren. Konkrete Termine, wann VPN-Features in diesen Apps verfügbar sein werden, sind allerdings noch nicht bekannt.

Opera zählt aktuell rund 350 Millionen Nutzer. Laut Techcrunch könnte Opera mit der Akquisition von SurfEasy in Schwellenländern Fuß fassen. Dort konnte in den letzten Jahren ein starker Anstieg der Nutzung von VPN-Diensten verzeichnet werden. Denkbar sei demnach auch, dass Opera die VPN-Funktionen für seine Produkte gegen eine Gebühr anbietet. Genaue Details zu den Zukunftsplänen sowie Einzelheiten zur SurfEasy-Übernahme stehen aktuell noch aus. (mho)