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Opera vereint Browser und Messenger

Im Netz surfen und nebenbei chatten: Das geht mit dem Opera-Browser nun etwas einfacher. Eine neue Seitenleiste gewährt schnellen Zugriff auf WhatsApp, Telegram und den Facebook-Messenger.

Opera vereint Browser und Messenger

(Bild: Opera)

Im Netz surfen und nebenbei im Messenger chatten – das ist ineffizient, weil man immer wieder das Tab wechseln muss. Das musste sich dringend ändern, findet Opera, und integrierte kurzerhand WhatsApp, Telegram und den Facebook-Messenger in seinen Desktop-Browser. Die Chat-Dienste sind dort in einer neuen Seitenleiste untergebracht, die außerdem Shortcuts zu der Schnellwahl, den Lesezeichen, dem RSS-Reader, dem Verlauf sowie den Erweiterungen enthält.

Facebook-Messenger, Telegram und WhatsApp finden in einer neuen Seitenleiste ein Zuhause im Opera-Browser.

Die Seitenleiste informiert dezent über neue Nachrichten, indem es die Icons mit einem roten Punkt markiert. Ein Klick darauf öffnet den jeweiligen Messenger in einem kleinen Fenster, das sich auf Wunsch auch festpinnen lässt. Dann ist auf der rechten Seite des Browser-Fensters die Website zu sehen und auf der linken der Messenger. Opera ruft die Web-Versionen der Chat-Dienste auf. Die Verbindung ist verschlüsselt, die Zugangsdaten tippt der Nutzer direkt auf den Websites der Anbieter ein.

Die Idee, Messenger in den Browser zu integrieren, stammt von Opera Neon, der Anfang des Jahres erschienen war. Der "Konzept-Browser" ist wie ein Konzeptfahrzeug, bei dem Autohersteller die Zukunft ausprobieren. Neon konzentrierte sich mit einem modernen Design auf die Interaktion mit Bildern und Videos. "Bisherige Browser behandeln das Web wie Dokumente in einem Aktenkoffer", sagte die Designerin Joanna Czajka damals.

Die Idee von Neon war auch, dass all die Dinge, die sich in der Praxis bewähren, dann auch Einzug in den regulären Opera-Browser halten sollten. Die Messenger-Integration ist nun eine dieser praktischen Ideen. Den Opera-Browser gibt es für Windows, macOS und Linux. Die neue Version 45 mit dem Codenamen "Opera Reborn" steht ab sofort zum Download bereit.

Update: In der ursprünglichen Meldung hieß es, dass Telegram nicht enthalten sei. Das stimmt nicht: Der Krypto-Messenger lässt sich per Rechtsklick in der Seitenleiste aktivieren. (dbe)

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