"Operation Hackebeil": FBI warnt vor Hackerangriffen aus dem Iran

Anfang Dezember hatte Cylance eine iranische Hackeroperation öffentlich gemacht, bei der vor allem gesicherte Computersysteme angegriffen werden. Nun hat das FBI eine Warnung an US-Unternehmen herausgegeben.

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Cylance hatte der Operation schon ein Logo verpasst.

(Bild: Cylance)

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Das FBI hat US-Unternehmen vor ausgeklügelten Hackerangriffen aus dem Iran gewarnt, berichtet NBC News. Es handle sich dabei um dieselben Attacken, die bereits vor wenigen Tagen als "Operation Cleaver" (engl. für "Operation Hackebeil") öffentlich gemacht worden waren. Zu den möglichen Zielen der Hacker gehörten der FBI-Warnung zufolge auch Auftragnehmer des US-Militärs, Energiekonzerne und Bildungseinrichtungen. Ausgeführt würden sie von zwei iranische IP-Adressen aus, eine Verbindung zur iranischen Regierung sehe das FBI aber nicht. Die wird dafür von den Sicherheitsforschern von Cylance hergestellt, jenem Unternehmen, das die Angriffe öffentlich gemacht hatte.

In den Ausführungen des FBI stehen dem Bericht zufolge nicht nur technische Details zur eingesetzten Malware, sondern auch Taktiken zur Gegenwehr. Unternehmen, die vermuten, sie seien angegriffen worden, sollen sich demnach mit dem FBI in Verbindung setzen. Laut Cylance deutet diese FBI-Warnung an, dass die Hacker-Angriff der "Operation Hackebeil" umfangreicher sind, als es die eigenen Untersuchungen angedeutet hätten. (mho)