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"Optimized Computing": SWSoft wird zu Parallels

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Bereits Anfang des Jahres war klar geworden, dass SWSoft und Parallels zusammengehören, als SWSoft über seine Anteilsmehrheit die Kontrolle über Parallels übernahm. Die beiden Anbieter von Virtualisierungslösungen zum Betrieb mehrerer Systeminstanzen in unabhängigen virtuellen Maschinen auf einem Computer (Parallels eher für Desktop-Systeme, SWSoft für den Serverbereich, der mit Virtuozzo abgedeckt wird und vor allem bei Webhostern Anklang findet) sollen sich nun künftig weder über den Namen noch über die Produktpalette unterscheiden lassen: SWSoft benennt sich in Parallels um.

Es soll sich durch die endgültige Verschmelzung der beiden Firmen aber noch mehr ändern als nur der Name von SWSoft: Unter dem Label "Optimized Computing" verkündet Parallels in mehr oder weniger gepflegtem Marketing-Sprech, man wolle künftig "eine Vision umsetzen" und "die Zukunft auf einer Basis des Erfolgs bauen". Etwas konkreter soll das bedeuten, man werde auf der "Parallels Open Platform" Desktop- und Servervirtualisierung unter einem Dach zusammenbringen, unter das auch noch System- und Business-Automatisierung passen. Die nunmehr unter dem Namen Parallels integrierten Firmen versprechen dieses "Optimized Computing" für alle Hardware- und Betriebssystemplattformen; auch sollen die konkurrierenden Virtualisierungslösungen VMWare und Xen mit einbezogen werden.

Als ersten Schritt für das "Optimized Computing" erwartet Parallels im Jahr 2008 die Veröffentlichung von Virtuozo 4.0, das derzeit als Release Candidate vorliegt. Danach soll ein serverbasierter Hypervisor folgen. Auch neue Versionen von Parallels Desktop und Parallels Workstation sollen folgen, dazu kommt eine Management-Lösung für Virtualisierungssysteme, die sowohl für Virtuozzo und Parallels als auch für Virtualisierungssoftware der Konkurrenz einsetzbar sein soll. (jk)