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Oracle-Chef Hurd tritt in Krankenstand

Aus gesundheitlichen Gründen nimmt Oracle-CEO Mark Hurd eine längere Auszeit. Die Quartalszahlen wurden vorzeitig veröffentlicht.

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Mark Hurd 2010

(Bild: Oracle CC BY 2.0 )

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"Ich habe entschieden, dass ich Zeit brauche, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren", hat Oracle-CEO Mark Hurd am Mittwoch überraschend mitgeteilt. Der Verwaltungsrat hat den Krankenstand, der wohl geraume Zeit dauern wird, bereits genehmigt. Nähere Angaben machten Oracle und Hurd nicht. Seine Aufgaben werden von Oracle-Gründer CTO Larry Ellison sowie Co-CEO Safra Catz mit übernommen.

Anleger reagierten nervös. Die Aktie fiel nachbörslich zunächst um rund sechs Prozent, drehte im Verlauf des Abends in ein leichtes Plus und beendete den nachbörslichen Handel schließlich um ein Prozent tiefer. Zu dieser Entwicklung haben wohl auch Oracles Quartalszahlen beigetragen, die das Unternehmen Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlicht hat – einen Tag früher als ursprünglich geplant.

In den drei Monaten bis Ende August sank der Nettogewinn demnach im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro). Der Umsatz stagnierte trotz Zuwächsen im Cloud-Geschäft bei 9,2 Milliarden Dollar. Wäre der US-Dollar nicht erstarkt, sondern im Vergleich zu anderen Währungen gleich geblieben, hätten Oracle Auslandsumsätze den gesamten Quartalsumsatz um zwei Prozent steigen lassen. (ds)