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Oracle gibt den Kampf um Peoplesoft nicht auf

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Nach Ansicht der Software & Information Industry Association (SIIA) soll das amerikanische Justizministerium die Übernahme des Business-Software-Herstellers Peoplesoft durch den Konkurrenten Oracle erlauben. Die Befürchtung, dass nach einer Übernahme nur noch zwei Unternehmen (Oracle und die deutsche SAP) entsprechende Software anbieten würden, hält die Organisation für falsch. Viele kleinere Firmen würden in diesem Markt aktiv sein, die SIIA nennt in diesem Zusammenhang etwa Salesforce.com, die ihre Software über ein Mietmodell via ASP anbieten.

Peoplesofts Pressesprecher Steve Swasey nannte den Übernahmeversuch gegenüber US-Medien erneut wettbewerbswidrig, wollte sich jedoch zu dem Vorgehen der SIIA nicht äußern. Peoplesoft gehört nicht zu den rund 600 Mitgliedern der Organisation, während Daniel Cooperman von Oracle sogar dem Vorstand angehört. Das Justizministerium hat wegen des Übernahmeversuchs ein Antitrust-Verfahren gegen Oracle eingeleitet, das am kommenden Montag beginnt. (ll)