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Orange nutzt neues Glasfasernetz in Zürich für Triple Play

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Der Mobilfunkbetreiber Orange will in der Schweiz in das Geschäft mit Triple-Play einsteigen. Kurz vor Pfingsten gab Orange in Genf bekannt, dass voraussichtlich ab September dieses Jahres auf dem neuen Glasfasernetz des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (ewz) ein Pilotprojekt "die Zukunft der digitalen Unterhaltung testen" soll. Dabei sollen 55 an dem ewz-Breitbandnetz angeschlossene Zürcher Haushalte für sechs Monate etwa 50 Sender (darunter HDTV-Kanäle), eine Online-Videothek sowie Ultra-High-Speed-Internet und Festnetz-Telefonie nutzen können. Der Bau und Betrieb des "ewz.open access net" war von der stimmberechtigten Bevölkerung der Stadt Zürich am 11. März in einer Abstimmung abgesegnet worden.

Das im Aufbau befindliche IP-Datentransportnetz steht allen Dienstanbietern offen, hieß es in der von Orange und der ewz gemeinsam herausgegebenen Medienmitteilung. Das Pilotprojekt von Orange sei damit der erste Schritt zu einer offenen Netzplattform. Das umfangreiche Testangebot wird den Haushalten gratis zur Verfügung gestellt. Es sollen mehr als 20 MBit/s Übertragungsgeschwindigkeit für Down- und Upload zur Verfügung stehen. Angeblich soll die Aufzeichnung von beliebig vielen Sendungen parallel zum Fernsehen möglich werden sowie der Anschluss mehrerer Fernsehgeräte und "beliebiger PCs, Laptops und anderer Kommunikationsgeräte mit Internetzugang". Für die Bekanntgabe weiterer Details sei es noch zu früh, sagte eine Unternehmenssprecherin heute gegenüber heise online. Auch sei das weitere Vorgehen nach der Beendigung des Tests im Winter/Frühjahr 2008 noch unbestimmt. (Tom Sperlich) / (vbr)