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Origami Car: Papp-Auto mit Elektromotor von Lexus

Lexus hat eine Kopie seiner IS-Limousine aus Pappe entworfen. Der Wagen kann dank Elektromotor sogar fahren.

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Zweimal Lexus. Links original, rechts aus Pappe

(Bild: Scales an Models)

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In einer Mischung aus Kunstprojekt und Machbarkeitsstudie haben Mitarbeiter des in London ansässigen Unternehmens Scales and Models im Auftrag des japanischen Autoherstellers Lexus eine Papp-Version der Limousine IS im Maßstab 1:1 erstellt. Als Grundlage für das "Origami Car" diente ein Computermodell des Originals, das Stück für Stück in zehn Millimeter dicke Pappscheiben umgerechnet wurde.

Die insgesamt 1700 Schichten wurden per Lasercutter in Form gebracht, um auch kleinste Details wie Frontscheinwerfer, Lenkrad oder Lüftungsschlitze originalgetreu nachzubilden. Sogar die Türen aus Karton lassen sich öffnen. Komplett aus Pappe ist das Origami Car jedoch nicht. Unter dem Karton befindet sich ein Rahmen aus Stahl und Aluminium, der für die nötige Stabilität sorgt. Dadurch kann sich das Auto dank Elektromotor sogar in Bewegung setzen – trotz Rädern aus Pappe.

An dem Projekt waren fünf Mitarbeiter aus den Bereichen Digitaldesign, Modellbau, Lasercut und Fertigung über einen Zeitraum von drei Monaten beteiligt. Normalerweise arbeitet Scales und Models an Prototypen, Modellen aus dem Bereich Architektur oder an Maßanfertigungen für zahlungskräftige Kunden.

Der japanische Autohersteller Lexus sorgte erst vor einem Monat mit dem schwebenden Skateboard Slide für Aufsehen. Das Hoverboard benötigt supraleitendes Material, das mit flüssigem Stickstoff auf -197 Grad Celsius gekühlt werden muss. Außerdem sind im Boden verlegte Permanentmagneten nötig. Damit bleibt Slide ein Prototyp, der nicht im Handel erhältlich sein wird.

(anw)