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Ortungstechnik gegen Fahrraddiebe gewinnt Gründer-Wettbewerb

Das Rostocker Start-up Fahrradjäger arbeitet an einer Bluetooth-Alarmanlage fürs Fahrrad. Die Idee hat sich nun in einem von Google und VW gesponsorten Wettbewerb durchgesetzt.

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"Insect"-Modul von Fahrradjäger

Das "Insect"-Modul von Fahrradjäger.

(Bild: Fahrradjäger)

Mit einer Bluetooth-Alarmanlage fürs Fahrrad hat das Start-up Fahrradjäger am Samstag den Förderwettbewerb "Gründen-Live" gewonnen. Das "Insect" getaufte Modul wird am Fahrradrahmen befestigt und verbindet sich via Bluetooth mit dem Smartphone des Eigentümers. Bewegt jemand das Rad, während der Eigentümer nicht in der Nähe ist, schlägt es Alarm.

Das Modul soll dann durch einen Warnton den Dieb abschrecken und gleichzeitig alle Nutzer der Fahrradjäger-App alarmieren, die sich in der Nähe befinden. Wird das Rad dennoch gestohlen, soll das Modul als Peilsender dienen. "Sobald sich ein Fahrradjäger in seiner Nähe befindet, weiß der Eigentümer, wo sich das Fahrrad befindet", verspricht das Rostocker Start-up. Bluetooth reicht in der Praxis meist nur einige Dutzend Meter weit.

Das Modul lasse sich "vandalismussicher" am Rahmen befestigen, verspricht Fahrradjäger. Nähere Infos dazu gibt es aber nicht. Der Akku soll ein Jahr lang halten. Das Modul soll "zur Fahrradsaison 2016" auf den Markt kommen, zum Preis von 40 Euro kann man es aber jetzt schon vorbestellen.

Hinter dem Förderwettbewerb Gründen-Live stehen unter anderem Google, Volkswagen und die Stiftung Entrepreneurship. Insgesamt hatten sich rund 1000 Unternehmer und Kreative mit 500 Geschäftsideen beworben. Über die besten Projekte entschieden rund 35 000 Nutzer in einem Online-Voting sowie eine 32-köpfige Jury. (cwo)

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