OwnCloud 7: OwnCloud wird Cloud-fähig

Eine wichtige Neuerung der kommenden Version 7 von OwnCloud ist die Möglichkeit, Daten zwischen verschiedenen OwnCloud-Installationen zu teilen – eine OwnCloud-Cloud, sozusagen.

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Von
  • Oliver Diedrich

Die OwnCloud-Entwickler haben die erste Beta der kommenden Version 7 ihrer Synchronisationssoftware veröffentlicht. Owncloud läuft auf einem eigenen Server und synchronisiert Dateien, Termine und Adressen zwischen Linux-, OS-X- und Windows-PCs sowie Android- und iOS-Mobilgeräten.

Zu den größten Neuerungen in Owncloud 7 gehört Server to Server Sharing: Nutzer einer OwnCloud-Instanz können Dateien direkt mit Nutzern einer anderen OwnCloud-Instanz teilen. Die Dateiansicht im Browser wurde überarbeitet und soll bei langen Dateilisten schneller arbeiten; außerdem gibt es neue Filter- und Sortieroptionen. OwnCloud Documents kann jetzt Word-Dokumente bearbeiten. Die Benutzerverwaltung wurde überarbeitet; Dateien und Ordner lassen sich jetzt auch für definierte Benutzergruppen freigeben.

Daten können jetzt nicht nur lokal und auf Netzwerkspeicher (Dropbox, Google Drive, (s)FTP, Amazon S3, WebDAV, SMB/CIFS), sondern auch im OpenStack-Object-Store Swift gespeichert werden. Admins können jetzt präzise Vorgaben zum Teilen von Dateien machen, beispielsweise ein Passwort und ein Verfallsdatum für geteilte Links erzwingen. Über die Antivirus App lassen sich jetzt auch andere Virenscanner als ClamAV einbinden. Die Anbindung an Verzeichnisdienste (LDAP, Active Directory) wurde verbessert.

Die Community Edition von OwnCloud 7 steht als Betaversion zum Download bereit. Die OwnCloud-Macher weisen ausdrücklich daraufhin, dass es sich um eine Testversion handelt, die sich an erfahrene Nutzer richtet. Die kommerzielle Variante von OwnCloud 7 für den Unternehmenseinsatz soll im dritten Quartal 2014 veröffentlicht werden. (odi)