OwnCloud 8.1 verbessert Performance und Sicherheit

Laut den Entwicklern sollen Up- und Downloads bis zu vier Mal schneller werden. Verschiedene Maßnahmen sollen die Sicherheit von OwnCloud und den Einsatz von Verschlüsselung verbessern.

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Von
  • Oliver Diedrich

Die OwnCloud-Entwickler haben die Version 8.1 ihrer Software zur Datei-, Termin- und Kontaktsynchronisation über einen eigenen Server veröffentlicht. OwnCloud 8.1 soll einen erheblichen Performance-Sprung bringen: Laut Hersteller sollen Up- und Downloads bis zu vier Mal schneller werden. Auf gleicher Hardware soll OwnCloud 8.1 50 Prozent mehr Benutzer bedienen können.

Zweiter Schwerpunkt der neuen Version ist die Sicherheit. Ein neues, modular aufgebautes Framework für die Verschlüsselung soll die Flexibilität, Zuverlässigkeit und Wartbarkeit von Verschlüsselung in OwnCloud verbessern. Schlüssel lassen sich jetzt im unternehmenseigenen Keystore außerhalb von OwnCloud verwalten. Zudem lassen sich unterschiedliche Verschlüsselungsstandards nutzen. Eine Vielzahl weiterer Maßnahmen soll die Sicherheit der Cloud-Software verbessern. Erst kürzlich hatte das BSI Tipps für einen sicheren Betrieb von OwnCloud gegeben.

Zudem wurde die Dokumentation verbessert und besser in die OwnCloud-Oberfläche integriert. Der Aufbau verteilter OwnCloud-Installationen über mehrere Server hinweg soll jetzt leichter möglich sein, der Upgrade-Prozess reibungsloser funktionieren. Automatisch im Hintergrund gestartete Wartungsaufgaben sollen die Gesamt-Performance von OwnCloud 8.1 nicht mehr beeinträchtigen. Der LDAP-Assistent wurde verbessert.

Das CERN, das eine große, verteilte OwnCloud-Installation mit etlichen PetaByte Speicherplatz betreibt, hat mit SmashBox ein Test-Werkzeug entwickelt, das die OwnCloud-Installation permanent auf korrekte Funktion prüft. Die überwiegend in Python geschriebene Toolsammlung hat bereits bei der Identifikation einiger schwierig zu verfolgender Bugs geholfen. SmashBox steht auf Github zum Download. (odi)