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Computex

PC-Gehäuse: Minis und Maxis

Langweilige Tower sind out. Stattdessen setzen die Gehäusehersteller auf kompakte Gaming-Cubes, schlanke Mini-Tower und individuelle Gehäuseblenden aus dem 3D-Drucker.

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Auf der Computex, der heimlichen Hausmesse der taiwainischen Gehäusehersteller zeigt sich bereits jetzt, welche Neuheiten in den nächsten Monaten im hiesigen Handel auftauchen werden. Darunter sind sowohl kompakte Modelle für Mini-ITX- und Micro-ATX-Boards als auch riesige Big-Tower für Dual-Socket-Mainboards oder sogar mit Platz für zwei Systeme. Auch bei den kleinen Gehäusen achten die Hersteller inzwischen darauf, dass halbwegs leistungsfähige Grafikkarten hineinpassen.

Mit Extras versuchen sich die Hersteller zudem von der Konkurrenz zu differenzieren: Aerocool spendiert dem DS200 nicht nur ein knalliges Neongrün, sondern auch eine Lüftersteuerung, die über ein LCD-Display im Dach konfiguriert wird. Antec verpackt den Big-Tower P380 in einem schicken, umlaufenden sechs Millimeter starken Aluminiumblech.

PC-Gehäuse und Casemods (12 Bilder)

Diesen Steampunk-Casemod präsentierte Gigabyte während einer Presseveranstaltung.

In Win verzichtet beim auf 500 Stück limitierten Gehäuse S-Frame auf eine klassische Gehäuseform und befestigt die Komponenten an einem mehrfach gewinkelten Aluminiumstück. Eine Scheibe aus gehärtetem Glas schützt die Komponenten vor Berührungen. Für leistungsstarke Workstations eignet sich das Lian Li PC-D666. Es besteht aus zwei getrennten Kammern, in denen sich jeweils ein kompletter PC unterbringen lässt.

Neben den Gaming-Cubes Silverstone Sugo SG13, Corsair Carbide Air 240 und der farbenfrohen Nebula-Serie von Xigmatek gibt es als neuen Trend schlanke Mini-ITX-Tower. Dazu zählen das Bitfenix Pandora und das Lian Li PC-Q12L. Um in Letztgenanntem eine Grafikkarte unterzubringen, legt der Hersteller eine Riser-Card bei, die den PEG-Slot um 90 Grad dreht.

Für Intels Mini-PC-Serie NUC hat Streacom das hexagonale Passivgehäuse NC3 entwickelt. Dabei plant der Hersteller die Pläne für die Plastikblende freizugeben, sodass Nutzer diese nach eigenen Wünschen modifizieren und an einem 3D-Drucker anfertigen lassen können. (chh)