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PC-Hauptspeicher könnte etwas teurer werden

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Die Preise für DDR3-SDRAM, den zurzeit gängigsten Chip-Typ für den Hauptspeicher von Notebooks, Desktop-PCs und Server, sind nach Angaben der taiwanischen Digitimes auf dem Spotmarkt gestiegen. Digitimes bezieht sich auf Angaben des Branchendiensts DRAMeXchange.com, wonach der Preisanstieg bei zirka 5 bis 10 Prozent liegt. Unter Berufung auf ungenannte Quellen schreibt Digitimes, die Chip-Händler befürchteten eine Verknappung des Angebots, weil die wenigen verbliebenen DRAM-Hersteller weniger der von Preisverfall stark betroffenen SDRAM-Standardtypen produzierten.

Kürzlich hatte der Umsatz mit NAND-Flash-Speicher den Umsatz mit DRAMs erstmals übertroffen; bis auf Toshiba sind die größten DRAM-Hersteller auch gleichzeitig die größten NAND-Flash-Produzenten. Die drei DRAM-Spitzenreiter Samsung, SK Hynix und Micron mit Elpida beliefern 90 Prozent des DRAM-Marktes.

Doch laut Digitimes produzieren die DRAM-Firmen anstelle von Standard-SDRAMs auch immer mehr Mobilspeicher, weil sie mit spezielleren Typen wie LPDDR2, LPDDR3 oder Kombi-Chips für Smartphones und Tablets höhere Margen erzielen. (ciw)