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PC-Markt schrumpft weiter: HP und Lenovo legen zu

71,1 Millionen PC wurden weltweit im ersten Quartal verkauft. Im Vorjahr waren es noch 5,2 Prozent mehr.

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Ein HP Envy

(Bild: HP)

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Obwohl Kunden weltweit weniger Interesse am klassischen PC haben, konnten die Hersteller HP und Lenovo ihre Verkäufe ausbauen. Das zeigen vorläufige Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner für das erste Quartal 2015. Demnach sanken die PC-Verkäufe weltweit aber insgesamt um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 71,1 Millionen Geräte seien in den ersten drei Monaten des Jahres verkauft worden.

Unter den fünf größten PC-Verkäufern weltweit steigerten nur HP und Lenovo ihren Absatz. HP legte um 5,7 Prozent zu. Lenovo ist nach Angaben von Gartner einer der beliebtesten Anbieter von hybriden Notebooks, die sich umklappen und aufstellen lassen. Das Unternehmen konnte seinen Marktanteil insgesamt von 17 auf knapp 19 Prozent ausbauen und seinen Absatz im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent steigern.

Lenovo sorgte kürzlich für einen Skandal, weil es die lästige und gefährliche Adware Superfish Visual Discovery auf seinen Rechnern vorinstallierte. Nach Kundenprotesten stoppte der Hersteller dieses Vorgehen.

Die PC-Verkäufe sinken seit Jahren, weil Kunden sich Tablets und Smartphones zuwenden. Allerdings hatte Gartner noch im vergangenen Sommer damit gerechnet, dass die Verkäufe 2015 wieder etwas zulegen würden. Nun geht die Analysefirma von einem leichten Rückgang aus. Eine Erholung sei erst in den nächsten fünf Jahren zu erwarten. (anw)