PC Mini tritt gegen den Mac mini auf dem deutschen Markt an

AOpen bietet den "cebop scope", einen Mini PC im Mac-mini-Format, ab 599 Euro an.

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Von
  • Ralph Hülsenbusch

Krystaltech Lynx Europe bietet nun den Mini PC von AOpen unter dem eigenen Label cebop scope in Deutschland an. Die Modellpalette umfasst drei Varianten: Zum Einstieg gibt es den cebop scope 66 mit Windows XP Home für 599 Euro, weitere Modelle sind der 77 für 799 und der 88 für 959 Euro.

Der cebop scope ist in drei Varianten erhältlich.

Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Ausstattung mit CPU und Laufwerken: Während der 66er mit einem Celeron M360J (1,4 GHz), DVD/CD-RW und 40 GByte Festplatte auskommen muss, gibt es für 200 Euro mehr beim 77er den Pentium M740 mit 1,73 GHz, einen DVD-Brenner und ebenfalls eine 40-GByte-Platte. Die nächste Stufe bietet dann eine 1,86 GHz schnelle Pentium-M-750-CPU, einen DVD-Brenner und eine 100 GByte große Festplatte.

Alle cebop scopes dieser Serien besitzen ein externes Netzteil, arbeiten mit Intels 915GM-Chipsatz, haben den Integrated Intel Graphics Media Accelerator 900, Intel High Definiton Audio und 10/100/1000 LAN on board. Die acht externen Schnittstellen an der Rückseite bedienen Line-Out, Micro, S-Video, zwei USB 2.0, DVI, Firewire und Ethernet. Das Gerät ist 16,5 × 16,5 × 5 cm (B×T×H) klein und wiegt 1,7 kg. Ein integriertes WLAN gibt es als Option, die man aber gleich mitbestellen muss.

Mit der S-Video-Schnittstelle, zu der ein passendes Peitschenkabel beiliegt (Video und 6.1-Audio), bietet der Mac-mini-Konkurrent mehr als sein Gegenspieler. Dazu unterstützt die Grafik die HDTV-Auflösung von 2048 × 1536. Bei einer ersten Begutachtung eines cebop scope 88 störte einzig ein etwas unangenehmes Geräusch beim Hochfahren und unter Volllast. Ursache hierfür dürfte der kleine Lüfter in dem Aluminiumgehäuse sein. Akustische Messungen ergaben einen Wert von 1,96 Sone unter Last (0,30 Sone im Ruhezustand). Der cebop scope liegt damit auf dem Level eines duchschnittlichen Desktoprechners, ist aber deutlich lauter als ein Laptop. Über weitere Ergebnisse des Tests berichten die iX und die c't in einer der nächsten Ausgaben. (rh)