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PDA-Marktführer Palm senkt die Preise

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Palm Deutschland senkt mit sofortiger Wirkung die Preise für die Modelle Tungsten T, m130 und m515. Der Tungsten ist mit seinem neuen Straßenpreis von ca. 450 Euro damit als geringwertiges Wirtschaftsgut bewertet, was den Verkauf an die Zielgruppe Geschäftskunden sicherlich vereinfachen wird. Der m515 geht nun für 190 Euro weniger über den Ladentisch und kostet nunmehr 340 Euro. Der m130 kostet 70 Euro weniger und ist für rund 230 Euro zu haben.

Palm meldete vergangene Woche auch erstmals präzise Retailmarkt-Zahlen der GFK für den Verkauf der verschiedenen Modelle im Zeitraum Oktober und November 2002:

Zire 17.595
m515 10.308
m500 5888
m130 3294
m125 2653
m105 1874
Tungsten T 1444
m505 607
m100 552
Vx 179

Sieht man von den Auslaufmodellen ab, dann verkauft sich der deutlich teuerere m515 weitaus besser als das Modell m130. Laut Marcus Bregler, Sales Director Europa, haben sich die Verkäufe des m130 jedoch deutlich nach oben entwickelt, seit der Zire auf dem Markt ist. Mit diesem Modell hat sich Palm vor allem neue Käufer erschlossen. Das liegt sicher nicht nur am Preis. Als Upgrade taugt das Gerät wenig, weil bereits das sehr viel ältere Modell V in etwa Gleiches leistet. Der Tungsten wurde im Zeitraum Oktober/November gerade erst ausgeliefert und schlägt sich entsprechend noch sehr wenig in der Aufstellung nieder.

Interessant sind auch die genauen Aufstellungen nach Betriebssystemen: Die gesamte CE-Sparte kommt mit 17.416 Geräten gerade einmal an die Stückzalen des Zire heran. Innerhalb der Palm-OS-Sparte liegt Palm mit 44394 Geräten vor Sony (7113), Handspring (362) und IBM (51). In der CE-Sparte distanziert HP/Compaq mit 12460 Geräten den zweitplatzierten Toshiba (1709). (Volker Weber) (jk)

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