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PDAs und Webpads aus Taiwan

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Wer die nächste PDA-Generation sehen möchte, sollte sich bei den taiwanischen OEM-Herstellern umschauen. Mitac führt zwei Pocket PCs mit integriertem Bluetooth-Adapter vor und zeigt zudem einen PDA mit Mobile Linux. Der Pocket PC MP-206C hat ein Farb-Display, das MP-206 ist mit Graustufendisplay ausgestattet. Der Linux-PDA hat ebenfalls ein Graustufen-Display, läuft mit 66 MHz und kann über IrDA, USB und RS-232 Daten mit anderen Plattformen kommunizieren. Wie die genaue Konfiguration letzten Endes aussehen wird, bestimmen die Firmen, die diese Produkte verkaufen wollen, denn Mitac vertreibt die Geräte nicht selbst, sondern fertigt in Auftragsarbeit. Das gilt für die PDAs genauso wie für das Webpad, das Mitac zum ersten Mal präsentiert. Die Prototypen laufen sowohl mit Windows CE als auch mit Embedded Linux. Ein StrongARM SA-110 mit 206 MHz bringt die Daten auf Trab und ein Farbdisplay mit 800 x 600 Pixel zeigt die Bilder an.

Einige seiner Notebooks fertigt Mitac seit kurzem in China – für ein taiwanisches Unternehmen ist das angesichts der schwierigen politischen Situation bemerkenswert. Unter dem CDS-Programm (China Direct Shipment) baut Mitac in China sein Consumer-Notebook MiNote 7170 und verspricht sich wegen der billigeren Produktionskosten einen Preisvorteil. In wenigen Wochen soll das Notebook in Stückzahlen auf den Markt kommen.

FIC will ebenfalls ein PDA vorstellen, kann aber bislang nur auf Spezifikationen verweisen, da das Gerät noch unterwegs nach Hannover sei, so heißt es. Ein Webpad kann der OEM-Hersteller auf seinem Stand jedoch schon zeigen: Im FIC AquaPad steckt ein Transmeta TM5400 mit 500 MHz, gesteuert vom Chipsatz Ali 1535. Das 8,4-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 800 x 600 Pixel. An Betriebssystemen zeigt FIC unter anderem Mobile Linux.

Weitere OEM-Hersteller aus Taiwan haben zumindest angekündigt, dass sie in Zukunft PDAs fertigen wollen. Zu erkennen ist das auf der CeBIT daran, dass solche Firmen Dummy-Geräte unter einer Plexiglashaube zeigen. (jr)