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PSD2: Handel sorgt sich um kleine Onlinehändler wegen neuer Bezahlregeln

Ab Mitte September gelten neue Sicherheitsregeln fürs Bezahlen im Internet. Der Einzelhandel sieht sich nicht ausreichend vorbereitet.

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(Bild: Shutterstock/Elvira Koneva)

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Der Einzelhandel fürchtet angesichts neuer Sicherheitsregeln fürs Bezahlen im Internet um die Zukunft kleiner Onlinehändler. Ab 14. September genügen die Nummer der Kreditkarte, deren Ablaufdatum und der dreistellige Prüfcode nicht mehr für Käufe im Netz, ein zusätzliches Element ist aus Sicherheitsgründen erforderlich.

"Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist deutlich komplizierter, die wenigsten Verbraucher kennen sie. Der Handel muss sie den Kunden erklären, weil die Banken diese Aufgabe teilweise nur unbefriedigend erfüllen", kritisierte Ulrich Binnebößel vom Handelsverband Deutschland (HDE). Vor allem kleine Onlinehändler könnten unter Druck geraten, wenn Kunden genervt abwanderten, falls ab 14. September das Bezahlen per Kreditkarte im Netz nicht reibungslos funktioniere. "Dadurch könnten große Online-Plattformen ihre Position weiter ausbauen", warnte Binnebößel.


Der HDE fordert bei der Umsetzung der Richtlinie PSD2 eine einheitliche Übergangszeit von 18 Monaten in der Europäischen Union. Auch der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) würde eine Übergangsphase von mindestens 18 Monaten sehr begrüßen. Eine EU-weite Verschiebung gilt aktuell jedoch als wenig wahrscheinlich.

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(mho)