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Paket-"Betrug": Trump setzt Angriff gegen Amazon fort

Der US-Präsident wirft dem Internethändler vor, die US-Post zu ruinösen Bedingungen für seine Paketauslieferung zu benutzen. Außerdem findet er, die Zeitung "Washington Post" müsse sich als Amazons Lobbyorgan registrieren.

Wandbild Donald Trump

(Bild: Maret Hosemann https://pixabay.com/de/users/MIH83-464187/, Lizenz Creative Commons CC0 (Public Domain) https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de)

US-Präsident Donald Trump hat in seiner öffentlichen Attacke gegen den Handelsriesen Amazon nachgelegt. Die US-Postbehörde verliere durch Amazon Milliardensummen, kritisierte Trump am Samstagmorgen (Ortszeit) in einer Nachricht auf Twitter. Bei jedem Paket, das die Post für Amazon ausliefere, mache sie im Durchschnitt 1,50 Dollar Verlust. Dieser Betrug müsse aufhören, forderte er. Einen Beleg für diese Zahlen nannte Trump nicht.

Die US-Post USPS macht seit Jahren Verluste, was aber vor allem auf das nachlassende Briefgeschäft zurückgeht. Der Paketversand beschert der unabhängigen Behörde dagegen Zuwachs.

Trump hatte schon in den vergangenen Tagen massiv gegen den Online-Händler ausgeteilt. Beobachter sehen diese Angriffe als Teil seiner persönlichen Fehde mit Konzernchef Jeff Bezos. Dieser ist auch Inhaber der Trump-kritischen Zeitung "Washington Post", deren Berichterstattung dem Präsidenten oft ein Dorn im Auge ist. Tatsächlich stellte Trump in seinen Twitternachrichten am Samstag einen direkten Bezug zu der Zeitung her. Er behauptete, Amazon würde die "Washington Post" als Lobbyorgan nutzen. Das Blatt müsse sich deshalb als Lobbyist registrieren.

(dpa) / (tiw)

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