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Panasonic kündigt TVs mit Viera Connect an, aber kein Tablet

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Panasonic lässt der Ankündigung vom Januar, kommenden Fernsehern und Blu-ray-Playern mit Internet-Anschluss eine überarbeitete Fassung seines bislang "Viera Cast" genannten Online-Portals zu spendieren, nunmehr weitere konkrete Ankündigungen folgen: Noch im Frühjahr sollen die ersten TVs mit dem nun "Viera Connect" genannten Portal auf den europäischen Markt kommen. Letztlich werden laut Panasonic rund 75 Prozent der 2011 erscheinenden TV-Modelle des Unternehmens mit diesem Feature ausgestattet sein.

Das neue Portal wird einen Markt bieten, über den Nutzer neben kostenfreien auch kostenpflichtige Apps herunterladen können. Angeboten werden sollen Programme aus den vier Bereichen "Music/News/Lifestyle", "Video/Catch-Up TV/Sports", "Games" und "Social Networks". Für den ersten Bereich wird es unter anderem Apps für Shoutcast (Internetradio), den Musikdienst QTom und die Auktionsplattform eBay geben.

Bei Video & Co. sind unter anderem der VoD-Dienst Acetrax sowie YouTube und Dailymotion vertreten, die aber auch schon bei Viera Cast verfügbar sind. Wirklich neu ist hingegen die Funktion "UStream", bei der Anwender ihre Inhalte im Netz lagern und auf den Panasonic-TV schicken können.Die Abteilung Social Networking ist durch Facebook, Twitter, Picasa und Skype vertreten. Dank eines besseren Grafikchips sollen auch Action- und Sportspiele auf den neuen TVs möglich sein; genannt wurde allerdings auch diesmal nur das bereits auf der CES gezeigte "Asphalt 5".

Laut Panasonic lassen sich aktuelle Fernseher und Blu-ray-Player mit Viera Cast nicht per Update fit für Viera Connect machen. Andererseits sollen die "alten" Apps auch auf dem neuen System laufen – was auch die Überschneidungen bei der Präsentation erklärt.

Enttäuscht wurde hingegen, wer auf die Ankündigung des auf der CES ebenfalls gezeigten Panasonic-Tablets hoffte, das in das neue Viera-Connect-System integriert werden soll. Hierbei habe es sich lediglich um Prototypen gehandelt, die letzten Details müssten noch geklärt werden, so nun die Aussage. Man wolle das Gerät aber noch in diesem Jahr auf den Markt bringen. Ob dies auch Europa einschließt, wird sich zeigen müssen. (vza)