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Parkticket per SMS wird kaum genutzt

Seit mehren Jahren bieten Städte in ganz Deutschland Autofahrern die Abwicklung von Parkgebühren per SMS an. Das Handy-unterstützte digitale Parkticket wird allerdings bislang nur wenig genutzt, wie Rückmeldungen aus Magdeburg und Naumburg zeigen.

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Parkplatz in der Stadt

(Bild: dpa)

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Die sachsen-anhaltischen Städte Magdeburg und Naumburg bieten Autofahrern seit mehreren Jahren die Möglichkeit, Parktickets via SMS bargeldlos zu zahlen – und haben damit im Prinzip gute Erfahrungen gemacht. Die Anzahl der Nutzer hält sich jedoch noch sehr in Grenzen.

Das Prinzip: Per SMS teilt der Autofahrer die Nummer seiner Parkzone sowie das Kennzeichen und die gewünschte Parkzeit mit. Optional kann die Parkdauer so auch von unterwegs verlängert werden. Bei einigen Anbietern ist es zudem möglich, die Parkzeit manuell zu beenden und damit minutengenau zählen zu lassen. Die Parkgebühren werden anschließend über die Mobilfunkrechnung oder das Prepaid-Guthaben abgerechnet. Per Online-Abgleich können die Mitarbeiter der Ordnungsämter überprüfen, ob für das jeweilige Kfz-Kennzeichen eine Buchung vorliegt.

In Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg haben Autofahrer 2016 rund 500.000 mal Gebrauch vom SMS-Parkticket gemacht, sagte Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra. Das entspreche 16 Prozent aller gelösten Tickets. Naumburg im Burgenlandkreis war 2011 Vorreiter mit der Einführung des SMS-Parkens. Dort würden laut einer Stadtsprecherin pro Monat zwischen 200 und 350 Parkvorgänge auf diese Weise bezahlt, Tendenz steigend. Diese Anzahl entspreche drei bis fünf Prozent aller Parkscheine. (msi)

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