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Partnerschulen in ganz Europa schließen sich per Internet zusammen

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Europaweite Schulpartnerschaften soll das Internet-Projekt eTwinning stiften. "Die Aktion, die Schulen in der Europäischen Union, Norwegen und Island enger vernetzen soll, läuft noch bis 2007", sagte Melanie Sender von der Initiative Schulen ans Netz bei der Vorstellung des Projekts auf der Bildungsmesse Didacta in Stuttgart. Seit Mitte Januar seien Anmeldungen möglich. "Inzwischen haben das rund 2600 Schulen getan, 112 haben schon eine Partnerschule gefunden."

eTwinning wird im Rahmen des eLearning-Programms der Europäischen Kommission gefördert. "Mitmachen können Schulen aller Schulformen und Klassenstufen. Das Ziel ist, langfristige Partnerschaften zu schaffen." Der Austausch soll allerdings weitgehend virtuell bleiben.

"Bis Ende 2007 sollen zehn Prozent aller Schulen beteiligt sein", sagt Melanie Sender. Das wären in Deutschland etwa 3700 Schulen. Bislang haben sich bundesweit etwa 225 Schulen beteiligt, "darunter unter anderem viele Berufsschulen und auch Sonderschulen". Bei der Anmeldung kann angegeben werden, wie der Wunschpartner beschaffen sein soll: von der Region über die Schulart bis hin zu den Sprachkenntnissen.

Die einzelnen Schulpartnerschaften sollen zunächst auf Basis einen überschaubaren Projektes entstehen und dann über verschiedene Fächer ausgedehnt werden. "Die erste Anmeldung kam von der Inselschule Wangerooge, die mit einer Partnerschule in Frankreich gemeinsam ein Fernseh- und Radioprogramm produzieren will", erzählt Sender.

Die Anmeldung zu eTwinning ist unverbindlich und online möglich unter www.etwinning.net. Fragen werden auch über eine kostenlose Hotline unter 0800/389 46 64 64 beantwortet. Schulen ans Netz in Bonn übernimmt in Deutschland die Koordination des Projektes und bietet kostenfrei Fortbildungsveranstaltungen für interessierte Lehrer an. (dpa) / (anw)