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Patentstreit zwischen Nokia und Samsung beigelegt

Nokia und Samsung haben sich in einem seit Jahren geführten Patentstreit geeinigt. Samsung hat rückwirkende Lizenzzahlungen an den finnischen Netzausrüster akzeptiert.

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Nokia

(Bild: dpa, Stefan Puchner)

Der erbittert geführte Patentstreit zwischen dem Marktführer unter den Smartphone-Herstellern, Samsung, und dem Netzausrüster Nokia ist beigelegt. Die Seiten akzeptierten die Entscheidung eines Schiedsgerichts zur Höhe von Lizenzzahlungen an Nokia, wie der finnische Konzern am Montag mitteilte. Der Deal gilt rückwirkend von Anfang 2014 und soll bis Ende 2018 laufen. Ein genauer Betrag wurde dabei nicht genannt. Nokia und Samsung hatten sich über zwei Jahre lang um die Patentansprüche der Finnen gestritten.

Nokia erklärte nun, dass die Sparte Technologies, in der die Patent-Erlöse verbucht werden, für das vergangene Jahr einen Umsatz von gut einer Milliarde Euro ausweisen werde. 2014 waren es noch 578 Millionen Euro gewesen und allein in den ersten neun Monaten 2015 schon 621 Millionen Euro.

Seitdem Nokia seine Handy-Sparte an Microsoft verkauft hat, konzentriert sich das Unternehmen auf das Geschäft mit Technik für Telekommunikations-Netze. Bei den Finnen liegen aber auch noch viele Mobilfunk-Patente, mit denen sich weiterhin Geld verdienen lässt. (mho)