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PeopleSoft-Gründer startet webbasierten ERP-Service

Gegen die Übernahme der von ihm gegründeten Firma PeopleSoft durch Oracle hatte David A. Duffield einst angekämpft. Der Datenbankhersteller hatte dann aber Ende 2004 trotz Duffields heftiger Gegenwehr PeopleSoft für 10,3 Milliarden US-Dollar gekauft. Mit seinem Anteilserlös von etwa 600 Millionen Dollar ging Duffield aber nicht in den Ruhestand, sondern investierte das Geld in die neue Firma Workday, die er am Montag als eine "neue Generation von On-demand-ERP" präsentieren will. Mit ERP (steht für Enterprise Resource Planning) können Unternehmen den effizienten Einsatz ihrer Ressourcen planen.

Anders als ERP-Systeme seiner ehemaligen Firma PeopleSoft erspart der webbasierte Dienst den Kunden sowohl Installation als auch Wartung der auf Datenbanken wie Oracle oder MySQL beruhenden Server-Software. Mit diesem Angebot steht Duffields neue Firma Workday allerdings nicht allein da, sondern folgt nur einem Trend, den Unternehmen wie Salesforce und NetSuite in den USA schon längst eingeleitet haben. (db)

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