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Peoplesoft portiert nach Linux

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Peoplesoft springt auf den Linux-Zug und hofft auf IBMs Unterstützung. Auf der Leadership-Konferenz, die das Unternehmen in Las Vegas einberufen hat, gab das Unternehmen bekannt, dass es sämtliche seiner mehr als 170 Geschäftsanwendungen zum Betrieb unter Linux umstellen wird. Dazu wird Peoplesoft innerhalb einer Partnerschaft mit IBM dessen mit Linux arbeitenden Produkte, wie die xSeries-Server mit Intel-Prozessor, WebSphere Application Server und die DB2 Universal Database, verwenden. Das Software-Haus Peoplesoft vertreibt ERP-Software (Enterprise Resource Planning), zum Beispiel Finanz- und Personalverwaltungsapplikationen, und konkurriert in diesem Bereich beispielsweise mit SAP. Die Peoplesoft-Programme sollen im vierten Quartal 2003 für Linux erhältlich sein.

Mit der Reife des Open-Source-Betriebssystems und der Kundennachfrage begründet David Sayed, technischer Produkt Marketing Manager, Peoplesofts Entscheidung für Linux. Insbesondere wollten die Kunden Geld an den Lizenzen für Betriebsysteme sparen und preisgünstige Intel-basierende Server verwenden. Derzeit bietet Peoplesoft eine einzige Anwendung, einen Webserver, der unter Linux läuft. Das Unternehmen will seine Anwendungen unter anderen Betriebssystemen, einschließlich Unix und Windows, und anderen Datenbanken als den IBM-eigenen auch weiterhin anbieten. Konkurrent SAP hat schon früher in Linux investiert und bietet seit rund vier Jahren Anwendungen für das freie System an. (jwe)

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